Wakeboard-Finale 2013 in Leipzig

30.01.2013 Beach & Boat - Perfekte Welle in Leipzig: Im Rahmen der Beach & Boat 2013 treten Mitte Februar nationale und internationale Starter beim 4. Wake the Pool-Contest an.

„Wake Masters“: Wettkampf „Wake the Pool“
© Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze
„Wake Masters“: Wettkampf „Wake the Pool“

Die Vorfreude bei den Fahrern ist schon jetzt riesengroß: Denn die Beach & Boat ist im langen kalten Winter eine der wenigen Möglichkeiten endlich wieder aufs Wakeboard zu steigen. Das Starterfeld ist daher exquisit: Beim vierten Wake the Pool-Contest treten zehn nationale und neun internationale Fahrer an, um den begehrten Pokal zu ergattern.

"Die Wake Masters Serie erlebt in der Saison 2012/2013 eine neue Ausgestaltung: Im vergangenen Jahr fanden an den Standorten Kiel, München, Hamburg und Berlin nationale Vorentscheide statt", erklärt Thilo Trefz, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur Brand Guides. "Die besten nationalen Fahrer treten nun in Leipzig gegen ein internationales Starterfeld an."

Neben Vorjahressieger Miles Töller ist auch erstmals der Leipziger Patrick Schmidt dabei. Zudem haben sich in den Ausscheiden Tom Richter in Berlin, Frithjof Schulz in Kiel, Rene Konrad in München und Jonas Dobenecker in Hamburg qualifiziert. Auch Tobias Dammith (Overall Winner 2012 Open Men), Ariano Blanick (Teilnehmer Wake Masters 2012), Andre Botta (Overall Winner 2012 Junior Men ),  Leroy Ney  (Gewinner Hamburg Junior Men) treten in Leipzig an. Im internationalen Starterfeld haben sich bisher Philip Turba (Österreich), Timo Kapl (Österreich), Antoni van der Wekken (Holland), Marvin Kalter (Deutschland) angemeldet. Weitere Sportler sind angefragt.

Schon am Donnerstag und Freitag (14./15. Februar) findet ab 16 Uhr eine Wakeboard-Show statt. Dann zeigen die Fahrer erste Tricks auf dem Wasser. "Hier werden mit Sicherheit ganz ungewöhnliche Stunts zu sehen sein, denn fern von der Wettkampfsituation ist die Lust, neues auszuprobieren besonders groß", erklärt Thilo Trefz. Am Messesamstag (16. Februar) steigt dann der Wake the Pool-Contest: Nach einem ersten Qualifikationsdurchlauf geht es ins sogenannte head-to-head-System. Dabei treten je zwei Fahrer gegeneinander an. Wer mehr Punkte von der Jury erhält, kommt eine Runde weiter. So wird in insgesamt drei Durchläufen der Sieger ermittelt. Dem winken übrigens 2000 Euro Preisgeld, insgesamt werden 5000 Euro vergeben.

Wakeboarden kommt vom englischen Wort für Kielwasser. So bezeichnet man eine von einem Motorboot künstlich erzeugte Welle, welche die Wakeboarder als Absprungrampe (Kicker) verwenden. Die Sportart entstand vor zehn Jahren in Kalifornien (USA). Wellenreiter wollten auch bei wenig Seegang ihrem Hobby nachgehen und ließen sich deshalb von einem Boot ziehen. Dabei sprangen sie über die Heckwelle (die Wake) des Bootes. In der Halle werden die Wakeboarder von einer Kabelanlage gezogen und überspringen dabei verschiedene Hindernisse.
 

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