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Europas Motorboote des Jahres

Christian Tiedt am 22.01.2012

Am Samstagabend wurden in Düsseldorf die Gewinner des „European Powerboat of the Year“ 2012 gekürt. Wir stellen die Sieger aller fünf Kategorien vor.

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Als größte Indoor-Bootsmesse bietet die Düsseldorfer Boot in jedem Jahr den passenden Rahmen für die glanzvolle  Verleihung des „European Powerboat Award“. Der Preis wird in vier Größenkategorien verliehen, dazu kommt die Gruppe der Verdränger und ein spezieller „Innovation Award“ für die interessanteste technische Neuerung des Jahres. Die Hersteller von insgesamt 25 nominierten Booten und drei Innovationen konnten dem Abend also mit Spannung entgegenblicken. Wer die begehrten Preise erhält, entschied auch in diesem Jahr wieder eine Jury von Journalisten und Bootstestern aus sieben europäischen Nationen. Deutschland wurde dabei wie gewöhnlich durch BOOTE repräsentiert. 

Fotostrecke: Europas Motorboote des Jahres 2012

Der erste Preis des Abends ging an die Four Winns S 215. Das 6,50 m lange Boot aus den USA setzte sich in der Kategorie bis 25 Fuß gegen die XO 240 RS Cabin, die Yamarin 53 Cross Center Console (beide Finnland), die Sea Ray 210 Overnighter (ebenfalls USA) und die Galia 670 MC aus Polen durch.

In der Klasse bis 35 Fuß ging der Preis dagegen nach Italien: Dort konnte die Cranchi 30 Endurance die Jury am meisten begeistern. Ebenfalls nominiert waren die Windy 31 Zonda (Norwegen), die Jeanneau Merry Fisher 855 (Frankreich), die Frauscher 1017 GT (Österreich) und die Viksund 335 St Cruz (ebefalls Norwegen).

Aus Skandinavien kommt der Sieger der nächsten Kategorie: Mit 10,95 m Länge ist die Nimbus 365 Coupé Europas Motorboot des Jahres in der Klasse bis 45 Fuß. Unter den Nominierten waren außerdem mit der Princess V 39 und der Sealine SC 42 gleich zwei Yachten aus England, die Galeon 420 Fly aus Polen und das Modell Sport 43 HT der deutschen Werft Bavaria.

In der „Königsklasse“ über 45 Fuß triumphierte die französische Prestige 500 Fly. Die 15,20 m lange Flybridgeyacht verwies die Sessa 45 Fly, die Azimut 45 Fly (beide Italien), die Bénéteau GT Flyer 49 Fly (ebenfalls Frankreich) und die Sunseeker Manhattan 53 (England) auf die Plätze.

Die Auszeichnung für den Sieg in der Verdrängerklasse konnte die Bruijs-Werft mit nach Hause in die Niederlande nehmen. Ihr 14,65 m langer Coaster 1400 OC konnte sich gegen zwei niederländische Rivalen (Linssen Range Cruiser 450 Sedan und Boarncruiser 42 Retro Line) ebenso durchsetzen, wie gegen die polnische Delphia 1350 Escape und die Fuzhou Allegro Adagio 58 Europa, einen Trawler aus China.

Zum Abschluss der Preisverleihung wurde der „Innovation Award“ vergeben. ER ging in diesem Jahr ebenfalls an ein Boot, die Goldfish 23 eFusion aus Norwegen. Das Außenborder-Elektroboot überzeugte die Jury mit 47 kn Höchstgeschwindigkeit und 45 sm Reichweite. Ebenfalls nominiert waren zwei innovative Multifunktions-Navigationsgeräte: das Simrad NSS Sport Touchscreen und das Hybrid Touch e7 von Raymarine. 

Christian Tiedt am 22.01.2012