RIB-Piraten RIB-Piraten

Reportage: RIB-Piraten

Eins, zwei, drei – Vollgas!

Sebastian Fuchs am 07.10.2017

90 Minuten Nervenkitzel und Adrenalinkick mit den RIB-Piraten: extremes Speed-Feeling, das sonst nur Rettungskräften, der Polizei, Kampftauchern oder Greenpeace- Aktivisten vorbehalten ist

Die Hamburger sind kreativ, wenn es darum geht, den vielen Millionen Touristen im Jahr Attraktionen zu bieten: Abenteuerlustige können auf der Alster stehpaddeln, schamfrei mit motorisierten Miniatur-Seifenkisten durch die City heizen, Dialoge im Dunklen führen oder mit dem Sightseeing-Amphibien-Bus in und durch die Elbe gleiten.

Wem diese Erlebnisse noch nicht das Blut in den Adern gefrieren lassen, kann seit acht Jahren in den Genuss einer atemberaubenden Speedboot-Fahrt im Schlauchboot kommen.

Bereits der Erstkontakt macht gute Laune: Auf ihrer Basis am City-Sportboothafen verbreiten die RIB-Piraten dezentes Südseefeeling. Eine rustikale Holzhütte mit wetterfesten Planen geschützt, eine Bar mit Palmen, ein stattlicher Grill und viele Tische laden zum Hinsetzen und Staunen ein.

Fotostrecke: Eins, zwei, drei – Vollgas!

Neben dem Blick auf die Elbphilharmonie sind es vor allem die drei pechschwarzen RIBs mit Totenkopf-Branding, die Eindruck auf Touristen wie auch Einheimische machen. Hinter der cleveren Geschäftsidee stecken Frank Procopius und Caroline Schmidt, zwei waschechte Abenteurer, die nicht nur privat ein Paar, sondern gemeinsam dem RIB-Fieber verfallen sind. 

Sie wollten das extreme Speed-Feeling, das sonst nur Rettungskräften, der Polizei, Kampftauchern oder Greenpeace- Aktivisten vorbehalten ist, für jedermann zugänglich machen.

Dabei war der Weg zur Lizenz lang und steinig, das kommerzielle Schnellbootfahren im Hafengebiet zu ermöglichen. Um ihren Traum vom Sightseeing mit Nervenkitzelgarantie zu verwirklichen, haben die beiden einen langen Atem beweisen müssen. Die zuständigen Behörden mussten von der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Unternehmens überzeugt werden.

Der einzige Unterstützer war der City Sporthafen mit seinem Vorstand, die von der Idee begeistert waren, und die bis heute die Station mit den Liegeplätzen an die RIB-Piraten vermieten. Heute sind die RIB-Piraten das einzige Unternehmen, das im Hamburger Hafen regelmäßig fahren darf.

Die vollständige Reportage lesen Sie in der November-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 18. Oktober im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher!

11/17

BOOTE Ausgabe 11/17

Sebastian Fuchs am 07.10.2017
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