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Motoren: 40-PS-Außenborder

Die feinen Unterschiede

Sebastian Gollasch am 17.10.2017

Wir haben fünf Modelle der neuen 40-PS-Außenborderklasse getestet. Um den passenden Motor zu finden, muss man die Details beachten.

Dieser Test erschien in der BOOTE-Ausgabe 9/2016. Aktuellere Tests lesen Sie im Magazin.

Ganze neun Jahre ist es her, dass wir zuletzt unter die Hauben der 40- PS-Klasse geschaut haben. Diese Tatsache ist fast schon Grund genug für eine Wiederholung. Zudem hat sich in den letzten Jahren in dieser Klasse auch einiges verändert. So wurden auch die letzten Vergasermodelle gegen moderne Einspritzer ausgetauscht und dabei mit weiterer nützlicher Elektronik vollgepackt.

Damit die Optik auch zum Inhalt passt, hat der eine oder andere Hersteller gleich noch am äußeren Erscheinungsbild seines Motors Hand angelegt.

Wir prüfen, was die Frischzellenkur gebracht hat und wie sich die Vertreter der Klasse im Wettbewerb untereinander schlagen.

Der Einladung zum von BOOTE organisierten Außenbordertest sind Evinrude, Honda, Mercury, Tohatsu und Yamaha gefolgt.

Somit können wir die Teilnahme des Zweitakters E 40 E-TEC (Evinrude) und der Viertakter BF 40 (Honda), F 40 EFI (Mercury), MFS 40 (Tohatsu) und F 40 (Yamaha) bestätigen. Im direkten Vergleich geht es um Kraftstoffverbrauch, Lautstärke, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit. Außerdem schauen wir, was dank Elektronik heute alles mit ihnen möglich ist.

Gewöhnlich hängt man 40-PS-Motoren an Spiegel von Sport-, Schlauch- und Kajütbooten mit einer Länge von 4 bis 6 m. Für unseren diesjährigen Vergleichstest konnten wir uns den Spiegel des BOOTE- b2-Selbstbaubootes sichern. Dessen technische Daten lauten: Länge 4,80 m, Breite 1,88 m, Verdrängung ohne Motor rund 280 kg. Zugelassen ist das Boot aus Marinesperrholz für Langschaft-Außenborder mit einer Leistung bis 50 PS. Als Kraftstoffbehälter dient ein 25 l fassender Kunststofftank.

Vergleicht man als Erstes das Gewicht der Motoren, wird klar: Die alte Regel, dass Zweitakter immer die leichtesten sind, weil sie eine simplere Technik und weniger Teile haben, gilt in diesem Fall nicht. Bei unserem Test ist der Evinrude mit gemessenen 113 kg sogar der schwerste Kandidat. Das dürfte daran liegen, dass er als Basis für drei Leistungsklassen fungiert, wobei 40 PS die kleinste ist.

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Sebastian Gollasch am 17.10.2017
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