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Breites Spektrum

Sebastian Gollasch am 03.02.2017

Suzuki, Evinrude und Bukh: Neben technischen Neuerungen bieten die aktuellen Außen- und Innenborder auch was fürs Auge

Suzuki

Bereits auf der Messe in Genua hat Suzuki die neuen DF 150 AP und DF 175 AP der Öffentlichkeit vorgestellt. Als Basis für die 150 PS und 175 PS starken Außenborder verwendet der Hersteller einen Vierzylinder mit 2,9 l Hub­raum und vier Ventilen je Zylinder. Neben der Kraftstoffeinspritzung und Zündung können auch die Drosselklappe und das Getriebe elektrisch gesteuert werden (Drive by Wire).

Gegenüber den Vorgängermodellen konnten die Techniker bei beiden Motoren den Verbrauch senken und das Drehmoment deutlich steigern.

Erhältlich sind sie als Langschaft- und Ex­tra-Langschaft-Modelle, das Gewicht beträgt je nach Schaftlänge 236 kg (508 mm) oder 241 kg (635 mm). Für Mehrfachinstalla­tionen kann man dank des Suzuki Selec­tive Rotation System mit einem Handgriff ein gegenläufiges Modell daraus machen.

Evinrude

Nach den Evinrude-Außenbordern mit 200 bis 300 PS gab es jetzt auch für die kleinen (150 bis 200 PS) eine Überarbeitung in Sachen Optik und Technik. Beim neuen Zweitakter handelt es sich um einen V6 mit 2,8 l Hubraum.

Neben der Optik haben die Techniker auch zahlreiche Bauteile wie das Getriebe (mit anderer Übersetzung) vom großen Bruder übernommen.

Um das Repowering mit den G2-Modellen zu erleichtern, hat man sich bei Evinrude entschlossen, neben dem Clean Rig Bracket auch ein normales Bracket anzubieten. Damit nicht genug: Um preislich noch attraktiver zu werden, sind auch Schaltung und Motordisplay neu. Natürlich hat man es sich nicht nehmen lassen, das Wartungsintervall der Modelle C150, C150 H.O., C175 und C200 auf stolze fünf Jahre zu setzen.

Bukh

Der dänische Motorenhersteller Bukh erweitert seine Angebotspalette in der Leistungsklasse zwischen 110 und 435 PS. Auf der niederländischen METS wurden drei neue Selbstzünder-Modellreihen vorgestellt. Kleinster der Reihe ist der D3 mit fünf Zylindern und einem Turbolader, der je nach Wunsch 110, 150, 170 oder 220 PS leistet.

Der D4 mit 3,7 l Hubraum aus vier Zylindern deckt die Leistungen 180, 225, 260 und 300 PS ab.

Wer mehr Leistung möchte, kann sich auch für den D6 mit wahlweise 300, 330, 370 oder 435 PS entscheiden, die die sechs Kolben dank Turbo- und Kompressoraufladung auf die Kurbelwelle wuchten.

Sebastian Gollasch am 03.02.2017
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