MotorenDreh-Buch

Propeller-Terminologie: Das kleine Propeller-Lexikon erklärt Begriffe, die dem Skipper tagtäglich begegnen. Von Arbeitsweise bis Wirkungsgrad erhalten Sie hier den Überblick und können spätestens beim nächsten "Fachgespräch" mitreden.

Gefährlich: Blasenkavitation
und ausgeprägte Randwirbel
.

Es gibt nur wenige Themen, die unter den Motorbootfahrern heißer und kontroverser diskutiert werden als das Thema Propeller. Wer bei dieser Gelegenheit nicht nur stumm zuhören und ab und an zustimmend nicken will, muss wohl oder übel ein paar Grundbegriffe kennen.

Das folgende kleine Lexikon macht Sie nicht unbedingt zum Propeller-Spezialisten, gibt ihnen aber vielleicht schon beim nächsten „Propeller-Stammtisch“ die Stimme wieder.

ARBEITSWEISE

Der Propellerflügel bewegt sich von oben nach unten. Während er sich nach unten dreht, drückt er gleichzeitig Wasser nach unten und nach hinten. Im selben Moment muss Wasser hinter dem Blatt nachströmen, um den vom sich nach unten bewegenden Flügel hinterlassenen Raum zu füllen.

Das Ergebnis ist ein Druckgefälle zwischen Vorder- und Rückseite des Propellers: An der Vorderseite, der dem Boot zugewandten Seite, entsteht ein Unterdruck, also ein Saugeffekt, an der Rückseite ein Überdruck, also Schub.

Während der Propeller sich dreht, beschleunigt er das Wasser und stößt es nach hinten aus. Durch das Ansaugen und das Ausstoßen mit erhöhter Geschwindigkeit entsteht im Wasser ein Bewegungsimpuls. Diese Beschleunigung resultiert in einer Kraft, die das Boot bewegt, und die wir im Alltag Schub nennen.


Das gesamten Lexikon können Sie sich hier als Original-PDF auf 6 Seiten herunterladen.


Text: Erich Bogadtke
Foto: BOOTE-Archiv


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