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ReiseWind, Wasser, Wälder
Einmalige Naturerlebnisse: Mecklenburg-Vorpommerns Nationalparks feiern ihren 20. Geburtstag – und alle drei sind über die Groß- und Kleinseenplatte mit dem Boot erreichbar. Eine Reise in die Natur voller Kontraste.
„Windflüchter“ am Weststrand
von Darßer Ort
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Als Sportbootrevier ist die Müritz mit ihrem weitläufigen, vernetzten Einzugsgebiet von Groß- und Kleinseenplatte und den schiffbaren Nebengewässern in Deutschland einzigartig; entsprechend positiv hat sich die Infrastruktur für Skipper im „Blauen Paradies“ Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen zwei Jahrzehnten entwickelt.
Weniger bekannt ist dagegen in Bootskreisen, wie reizvoll der nahe gelegene Müritz-Nationalpark mit seinen tiefen Wäldern als Kontrast zu den weiten Wasserflächen der Seen ist – und wie leicht er dank der perfekten Verkehrs-infrastruktur auch vom Boot aus für kürzere – oder längere – Landausflüge zu erreichen ist.
Das Hauptareal des zweigeteilten Nationalparks liegt zwischen dem Ostufer der Müritz und dem letzten Abschnitt der Oberen Havel-Wasserstraße.
Wer auf eigenem Kiel unterwegs ist, findet im Norden in Waren und im Hafendorf Müritz im Süden ideale Ausgangspunkte für Landausflüge: Zwischen beiden Orten verkehrt ein Shuttlebus, der die Nationalparkinformationen in Boek, Schwarzenhof und Federow miteinander verbindet. 460 km Wander- und 145 km Radwege sind mit den Haltestellen vernetzt.
Der Nationalpark umfasst das Quellgebiet der Havel, seine Landschaft ist deshalb nicht nur durch weite Wälder geprägt, sondern auch durch zahlreiche Feuchtgebiete mit Mooren, zahllosen kleineren Bächen, Flussläufen und Seen.
Entsprechend beliebt ist das Gebiet bei Zugvögeln wie Reiher und Kranich und anderen seltenen heimischen Arten wie dem Eisvogel. Selbst der See- und Fischadler brütet mit 12 Paaren im Nationalpark.
Den gesamten Text können Sie sich hier als Original-Pdf auf 7 Seiten herunterladen.
Text und Foto: TMV
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