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Auch in 2013 wird das erfolgreiche hanseboot BOOTE-Frauenfahrtraining powered by Pantaenius fortgesetzt.

Jetzt die schlechte Nachricht für alle diejenigen die sich noch zum Fahrtraining anmelden möchten: AUSGEBUCHT!

Drei Termine standen im Juni zur Auswahl. Alle waren binnen weniger Stunden ausgebucht. Die Nachfrage nach dem hanseboot BOOTE-Frauenfahrtraining powered by Pantaenius war wieder enorm und auch in diesem Jahr müssen einige Interessentinnen auf 2014 vertröstet werden.

Wieder werden vier Trainerinnen auf vier verschiedenen Booten die Teilnehmerinnen in gewohnt professioneller Art und Weise im Umgang mit Motorbooten schulen. Freuen können sich diejenigen, die einen der begehrten Plätze ergattert haben auf zwei nagelneue Schiffe der Marke Bavaria.

 

Frauenfahrtraining ein großer Erfolg

22.05.2012 Monika Weber - hanseboot boote-Frauenfahrtraining powered by Pantaenius 2012

Was auf den Wassersportmessen als kleiner Test, eine Frauenfahrschule durchzuführen, begann, wurde am letzten Wochenende zum ersten Mal im Hamburger Sportboothafen Möller in Tatenberg über drei Tage als echtes Trainings Seminar durchgeführt. Bereits nach zwei Tagen waren die begehrten 20 Plätze ausgebucht und heute stehen noch mehr als 80 Damen auf der Warteliste für einen zweiten Termin, der wahrscheinlich im August stattfinden wird.

Ein großer Erfolg
© Delius Klasing Verlag
Ein großer Erfolg

Freitag, der 18.5.: Nach dem Vorstellen der Partner und Sponsoren Hanseboot, Pantaenius, Kadematic und Compass begann ein kurzer theoretischer Teil. Die erfahrene Trainerin Silke Breig erzählte alles rund um das Thema Sicherheit und stellte die Handhabung der Kadematic Rettungsweste vor. Viele engagierte Fragen wurden gestellt. Danach frischten die Damen ihr Wissen mit einer kleinen Knotenkunde auf und übten die wichtigsten Knoten. Nachdem die Compass Regenjacke und die Rettungsweste angezogen war, ging es mit den vier Trainerinnen auf die Boote.  Das Wetter war frisch und der Wind recht kräftig, so dass die Übungen unter realen Bedingungen stattfanden. Das Wissen reichte vom Anfänger bis zur gestandenen Motobootfahrerin mit mehr als 30 Jahre Bootsführerscheinbesitz.

Die vier  Gruppen tauschten im Laufe des Tages die unterschiedlichen vier Bootstypen, eine große zweimotorige Motoryacht, offene Sportboote, eines mit Innenborder und Z-Antrieb, sowie eines mit Außenborder und eines mit Wellenantrieb. Es wurden zunächst die gängigen Manöver wie An- und Ablegen geübt. Am Ende des ersten Tages wurde, jetzt mit den Partnern, ein zünftiges Essen im Fährhaus eingenommen.

Ein großer Erfolg
© Delius Klasing Verlag
Ein großer Erfolg

Samstag, den 19.5.: Da es am nächsten Tag wegen der Tide sehr früh los gehen sollte, begann der Tag erst gegen 10.30. In ca. 40 Minuten wurde erst  einmal das theoretische Wissen über die Betonnung und Seeschifffahrtszeichen aufgefrischt. Danach ging es wieder auf die Boote, wo heute neben den Manövern auch das Schleusen geübt wurde. Außer einer Mittagspause stand der gesamte Tag unter dem Motto: Fahren und Üben. Heute waren die Wetterverhältnisse deutlich besser, so dass bei schönstem Sonnenschein und Windstille, das Üben deutlich einfacher wurde. Der von der hanseboot gestellte Labello kam eifrig zum Einsatz, ebenso wurde die nützliche Seezeichen- und Betonnungskarte von Pantaenius öfter zu Rate gezogen. Jede der Teilnehmerinnen, lernte die Eigenschaften der absolut unterschiedlichen Boote kennen. Auch auf spezielle Wünsche wurde eingegangen. Dank boote-Redakteur Manfred Welkamer, der auch das größte Schiff zur Verfügung stellte, wurden kleinere  Pannen (ein Schiff sprang nicht an, eine Batterie brannte durch) sofort behoben und das Training konnte problemlos durchgeführt werden.

Der zweite Abend wurde ab 18.00 mit einem gemeinsamen Grillen mit den Damen und ihren Partnern beendet. Erst nach 23.00 löste sich die Gesellschaft auf.

Sonntag, den 20.5.: Um 7.30 standen alle startbereit am boote-Zelt im Sportboothafen Möller in Hamburg Tatenberg.  Heute war das Highlight im Programm, eine Fahrt durch den Hamburger Hafen.  Die Teilnehmerinnen gingen mit gemischten Gefühlen auf die Boote. Die Schiffe waren vorher ausgelost worden. Da an diesem Tag Niedrigwasser um 12:15 war, mussten alle möglichst schnell starten, um die Schleuse pünktlich zu erreichen. Aber alle Befürchtungen waren unnötig. Die 20 Damen (im Alter von Mitte 30 bis Mitte 70) meisterten den Hamburger Hafen mit seinem kabbeligen Wasser mit Bravour.  Highlight des Tages, das Vorbeifahren an dem Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2, was im Hafen lag. Wie klein machten sich doch unsere Schiffe gegenüber dem Koloss aus. Danach hieß es nur noch zurück und alle wurden mit einer Urkunde verabschiedet.

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal für das Engagement und die gute Stimmung der Teilnehmer- und Trainerinnen sowie bei unseren Sponsoren, die ein solch einmaliges Erlebnis möglich machten.

Ein zweiter Termin ist im August in Vorbereitung.

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Bei Rückfragen:
Monika Weber
0521/559 320
m.weber(at)delius-klasing.de

 

 

 

Eindrücke einer Teilnehmerin

Ich hatte schon ein flaues Gefühl als es losging am Freitagmorgen zum Boote-Frauenfahrtraining! Lieber wäre ich mit jemandem zusammen gefahren, dann wäre man wenigstens zu zweit allein! Naja zur Selbstberuhigung machte ich mir noch einmal klar:" ein Wochenende nur für mich, ohne das übliche Allerlei von Haushalt, Kindern und Beruf! " SCHOEN!!!!

Einen Abend vorher habe ich noch mal schnell die Knoten geübt und einmal in das Buch " Sportboot Führerschein See" geschaut. Ok, ich hatte nicht alles vergessen, gutes Gefühl!

Nach 3 stündiger Anreise sah ich das Boote-Zelt schon von weitem. Ja, das muss es sein. Sofort wurde ich herzlich begrüßt und mit Kaffee und Brötchen versorgt. Dann wurden alle Männer mit netten Worten weggebeten, nochmals wurden wir offiziell begrüßt und ich sah eine sehr gemischte erwartungsvolle Frauentruppe. (Juhu es gab keine Vorstellungsrunde!! ). Relativ schnell ging es mit dem ersten "Schulungspunkt " los: Sicherheitswesten!

Eher trockenes Thema dachte ich, war aber dann doch interessant, wie so etwas eigentlich funktioniert und warum! Da hatte ich mir vorher nie Gedanken drüber gemacht. Jeder bekam eine Weste der Firma Kadematic geschenkt.

Danach ging es auf die Boote, nach einer unkomplizierten Gruppeneinteilung von Monika. Super, unsere Gruppe hatte gleich das größte Boot zugewiesen bekommen, eine 14m Yacht! Ich glaube alle dachten und fühlten das gleiche in diesem Moment. Unsere Trainerin Annette fuhr die Yacht so geschmeidig aus der Box und mit so einer Ruhe, das steckte mich an. Selbst zu fahren und zu sehen wie so ein großes Boot reagiert, ist ein einmaliges Erlebnis. Durch die zwei Motoren ließ es sich so einfach steuern, Toll! Und die Crew wuchs so schnell zusammen, einer half dem anderen. Das war ein klasse Gefühl.

So ging es mit verschiedenen Manövern auf vier unterschiedlichen Booten weiter. Bei jeder Trainerin, auf jedem Boot und bei jedem Manöver habe ich Erfahrungen sammeln und diese mit gleichgesinnten Frauen teilen können. Das war ein tolles Wochenende mit vielen Erlebnissen. Und für mich war es hundert Mal besser als ein langweiliges Wellnesswochenende!

Kirsten Quell

 

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