Prestige 630 Prestige 630

Fahrbericht: Prestige 630

Die Richtung stimmt

Peter Lässig am 28.08.2017

Die Flybridge-Yacht präsentiert sich als organische Weiterentwicklung ihrer Vorgängerin – setzt beim Thema Flair und Luxus aber auch ganz neue Akzente

Als der flugbegeisterte Motorradfahrer Henri Jeanneau 1957 im väterlichen Betrieb sein erstes Boot für das Sechs-Stunden-Rennen von Paris baute, hat er sicher nicht erwartet, dass sich daraus einmal ein Konzern entwickelt, der den Segel- und vor allem den Motorbootmarkt in Europa dominiert.

Stets die Nase im Wind, begann man sich auch in Richtung Motoryachten zu orientieren und etablierte 1985 die eigenständige Marke Prestige; bis heute vertraut man Vittorio Garroni, einem Mann der ersten Stunde, Aussehen und Linienführung an. Der hat seinen unaufdringlich modernen und zeitlos-gediegenen Stempel mittlerweile 14 Prestige-Modellen aufgedrückt.

Es gibt drei Klassen von Prestige-Yachten: Flybridge und Coupé Line sowie die Yachts Division.

Zu Letzterer zählt auch unser Testboot Prestige 630, die wir in der Version mit normaler Flybridge fahren. Das Modell wird auch in der S-Version angeboten, wo die Flybridge etwas sportlicher und mit weniger Platzangebot daherkommt. Die Werft hat sich ausführlich mit der Nachfolgerin der Prestige 620 beschäftigt, denn mit ihr löst der Kunde die Eintrittskarte in die Yachtklasse.

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass wir die Prestige 630 Fly­bridge schon einmal vorgestellt haben, und zwar in Augabe 11/2016 in der Rubrik "Premieren und Projekte". Da war die Messe von Cannes der Anlass. Diesmal haben wir an gleicher Stelle die Möglichkeit genutzt, die seinerzeitigen Werftangaben für die 630 mit der harten Realität zu vergleichen. Und da haben sich ein paar Werte etwas verschoben.

Den vollständigen Fahrbericht lesen Sie in der aktuellen BOOTE-Ausgabe 9/2017

Peter Lässig am 28.08.2017
Kommentare zum Artikel