Boarncruiser E 1300 Boarncruiser E 1300

Test: Boarncruiser E 1300

Auf die schnelle Tour

Ralf Marquard am 08.01.2018

Boarncruiser Elegance 1300 Express Edition: Mit kräftigen Motoren, V-Rumpf und Alubauweise wird ihr die Halbgleiterfahrt beigebracht

Verdränger haben den Nachteil, dass sie kaum schneller als die theoretische Rumpfgeschwindigkeit fahren, was besonders auf schnellfließenden Flüssen gegen die Strömung, die Reise zum Geduldsspiel macht.

Bei Verdrängern gilt die Regel, je länger die Wasserlinie, desto höher die theoretische Rumpfgeschwindigkeit.

Fotostrecke: Boarncruiser E 1300

Für unser Testboot, die Boarncruiser 1300 Elegance Express Edition, ergibt sich eine Rumpfgeschwindigkeit von knapp 9 kn. Dann liegt die langsame Marschgeschwindigkeit bei etwa 7 kn, in der man mit einer Tankfüllung plus Reserve weit (etwa das Doppelte) über die von uns geforderten 370 sm kommt.

Unsere Expressversion hat jedoch den Vorteil, noch ordentlich an Geschwindigkeit zuzulegen. Das erreicht De Boarnstream mit zwei kräftigen Motoren (2 x 220 PS) und einem Aufbau aus Aluminium, der das Boot leichter macht.

Solch ein Halbgleiter hat aber nicht nur auf schnellfließenden Gewässern große Vorteile, sondern auch auf See, wenn man beispielsweise bei einer nahenden Schlechtwetterfront noch vorher den ruhigen Hafen erreichen möchte.

Mit unserer vollausgerüsteten Test-Boarncruiser betrug die Höchstgeschwindigkeit knapp 16 kn.

Klar ist, in dieser Fahrstufe läuft reichlich Diesel durch die Spritleitungen. In Zahlen rund 6 l/sm, was dann eine Reichweite von 145 sm ergibt. Etwa 5 l/sm spritzen die Düsen bei 12,3 kn und 4 l/sm bei 10,4 kn in die Brennkammern der beiden Volvo-Penta-Dieselmotoren.

Den kompletten Test lesen Sie in der Februar-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 17. Januar 2018 im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher.

Ralf Marquard am 08.01.2018
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