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Test: Cigarette Racing 515 Project ONE

Hightech-Renner

Dieter Wanke am 23.03.2018

Cigarette Racing 515 Project ONE inspired by Mercedes-AMG: Beginn einer neuen Legende – pfeilschnell bei gesteigertem Fahrvergnügen

Das Cigarette Racing Team steht für Sportboote im Renntrimm mit garantiertem Fahrspaß auf höchstem Niveau. Das liegt an den Genen der Edelwerft aus Opa-locka in Florida. Schließlich wurde der Betrieb 1970 vom rennbegeisterten Don Aronow gegründet, der davor schon mit seinen anderen Kreationen, darunter die Marken Formula und Donzi, mehrere Weltmeistertitel errungen hatte.

Cigarette 515

Der Erfolg setzte sich mit Cigarette fort. Darunter legendäre Boote, wie der Katamaran Blue Thunder, der auch vom US-Zoll eingesetzt wurde, um Drogenschmuggler in ihren Cigarette-Booten zu jagen. Ein Interessenskonflikt, der womöglich dazu führte, dass Aronow 1987 in seinem Auto in Miami von Kriminellen erschossen wurde.

Sein Cigarette Racing Team lebt weiter. Die Allianz mit Mercedes-AMG kam 2007 durch die Wurzeln im Rennsport beider Unternehmen. So entstehen regelmäßig Sondermodelle von Cigarette, die von den rennfertigen Sportwagen inspiriert sind.

Cigarette 515

Doch bei der 515 Project ONE handelt es sich um die erste komplette Neukonstruktion seit der Vorstellung der 50' Marauder. Die 515 ist also nicht nur ein von AMG inspiriertes Einzelstück, sondern gleichzeitig das neue Flaggschiff der Marke.

Auch wenn sich die Boote auf den ersten Blick ähneln, handelt es sich dabei keineswegs um eine verlängerte 50er, denn nicht nur in der Länge, sondern insbesondere in der Breite ist das Boot um fast einen halben Meter gewachsen, was insgesamt in einer um 30 Prozent größeren Fläche resultiert. Das macht sich nicht nur im geräumigeren Cockpit bemerkbar, sondern auch beim Fahrverhalten.

Den vollständigen Test lesen Sie in der April-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 21. März 2018 im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher.

Dieter Wanke am 23.03.2018
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