Fjord Fjord

Test: Fjord 48

Nordic Toy Story

Pater Lässig am 04.01.2018

Fjord 48 Open: Ein Boot mit allem Drum und Dran – und einer klaren Aussage: Es muss nicht immer die ganz große Nummer sein!

Unter dem Titel "Moderne Zeiten" stellten wir vor einiger Zeit ein kleineres Boot der Werft vor: die Fjord 36. Mittlerweile hat die Familie Zuwachs bekommen, und zum damals gefahrenen Modell gesellen sich nun die grö­ßeren Schwesterboote wie die Fjord 40, 42 und unser Testboot 48 Open.

Was aber früher noch ins Auge stach – das Aus­se­hen, das wir seinerzeit mit dem der "Doppelgängerin" Wally One verglichen haben –, stellt inzwischen keinen besonders ausgefallenen Modetrend dar, sondern ist all­täglich geworden.

Wenn man Wally, Fjord und Axopar aus einiger Distanz betrachtet, scheinen sie einander wie Geschwister zu gleichen. Die Fjord-Optik bildet also kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Was bleibt, ist der extravagante Charme, den diese Boote ausstrahlen. Da gibt es nur zwei Standpunkte: mögen oder nicht mögen.

Galt die Fjord 36 noch als Konzeptboot, hat sich das Konzept inzwischen manifestiert: Geblieben sind die Centerkonsole mit Sitzgelegenheiten für Skipper und Crew, die beim Testboot von einem festen Bimini, auch T-Top genannt, überdacht werden; dieses beschattet außerdem eine feine Pantry samt Dinette. Getreu dem Konzept verfügt auch die 48 Open über ein offenes Heck, allerdings ist es seitlich mit kleinen Türen versehen, damit Kind und Kegel bleiben, wo sie sind.

Für das Cockpitheck stehen zwei Varianten zur Wahl: entweder zwei große Sitzgruppen mit Tischen, die zu Sonnenliegen umgewandelt werden können, oder eine Sitzgruppe mit Tisch samt riesiger Sonnenliege dahinter. Unter Letzterer verbirgt sich dann eine ansehnliche Garage für einen knapp drei Meter langen Tender. Den Abschluss bildet eine Badeplattform, die auf Knopfdruck hydraulisch hoch- und runtergefahren wird.

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Pater Lässig am 04.01.2018
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