Four Winns V 255 Four Winns V 255

Test: Four Winns Vista 255

Cruisen leicht gemacht

Ralf Marquard am 12.09.2017

Das familientaugliche US-Kajütboot kommt auch auf der Straße gut zurecht. Mit seinen 2800 kg lässt es sich noch gut trailern.

Ob ein Boot trailerbar ist, hängt von seinem Gewicht und seinen Abmessungen ab. Bei Kajütbooten gilt es, einen guten Kompromiss zwischen diesen Anforderungen und ausreichend Platz unter Deck zu finden. Für unser gut ausgerüstetes Test­boot hat der Händler ein Gewicht von 2800 kg errechnet. Das ist mit einem 3,5-t-Trailer und Fahrzeugen wie SUV und Co noch zu bewältigen.

Unsere Four Winns V 255 ist cruisertypisch aufgeteilt. Vorn gibt es eine Sitzecke, die man zur Doppelkoje wandeln kann.

Fotostrecke: Four Winns V 255

Allerdings handelt es sich nicht um eine klassische V-Koje, sondern um eine asymmetrische Ausführung, die im Einstiegsbereich eine Breite von etwa 2,00 m besitzt und sich in Richtung Bug auf rund 1,35 m verringert (siehe die technischen Daten). Eindeutiger sind da schon die Abmessungen der Unterflurkoje: Bei 2,10 m x 1,45 m kann sich jeder vorstellen, wie viel Platz zum Schlafen da ist.

Hier fällt der Einstieg zwischen der Niedergangstreppe und dem Pantryblock zwar etwas schmaler aus, er ist für Erwachsene aber durchaus zu bewältigen. Die lichte Höhe zwischen Matratze und Decke beträgt am Fußende etwa 0,60 m und am Kopfende 0,97 m – in der Regel völlig ausreichend.

Im hinteren Bereich befinden sich drei offene Schrankfächer. Staumöglichkeiten für die Küchenuntensilien bietet der Pantryblock (mit Kühlschrank) in seit­lichen Fächern, hinter der Arbeitsplatte mit integrierter Spüle und in einem Oberschrank, in den eine Mikrowelle eingebaut ist. Wer eine Kochplatte sucht, findet sie im Cockpit, was den Vorteil hat, dass Essensgeruch (besonders von scharf angebratenen Speisen) aus dem Wohnbereich fernbleibt.

Den vollständigen Test lesen Sie in der Oktober-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 13. September im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher!

Titel 10/2017

Titel 10/2017

Ralf Marquard am 12.09.2017
Kommentare zum Artikel