Parker 690 DC Parker 690 DC

Test: Parker 690 DC

Ost-West-Verbindung

Peter Lässig am 16.10.2017

Ein Boot mit skandinavischen Genen, das in Polen entwickelt und produziert wird. Wir fuhren sie auf der Ostsee bei Danzig

„Das Boot kommt mir sehr vertraut vor", ist mein erster Gedanke beim Betreten unseres Testbootes. Und wie sich später herausstellt, bin ich einen ähnlichen Typ bereits in Skandinavien gefahren. Nur da hieß der Hersteller Askeladden.

Fotostrecke: Parker 690 DC

Des Rätsels Lösung: Askeladden und Parker kommen aus ein und derselben Werft und sind darum identisch. Askeladden heißen die Boote, wenn sie in Skandinavien verkauft werden und Parker in Westeuropa.

Dass ich seinerzeit von der guten Verarbeitung, wie auch beim jetzigen Testboot, beeindruckt wurde, liegt daran, dass in der polnischen Werft auch namhafte skandinavische Werften ihre Boote produzieren lassen. Und von deren Qualitätsansprüchen profitiert Parker.

Es sind ein und dieselben Handwerker, die alle Boote laminieren und montieren, wie uns ein Werftbesuch eindrucksvoll beweist. Parker baut zur Zeit neun Modelle in unterschiedlichsten Variationen, vom 6,30 m langen Bowrider bis hin zum 11 m langen Kajütboot oder auch 10-Meter- Schlauchboot mit Festrumpf. Dazwischen unser 6,45 m langes Testboot Parker 690 Day Cruiser, das für Motoren von 115 PS bis 250 PS gut ist.

Wir fahren das Boot in der Danziger Bucht vor Gdingen, und als Antrieb dient ein Verado 175 von Mercury, dessen Abstimmung auf das Boot nicht alltäglich ist. Gemäß Vorgabe des Kunden hängt der Motor am Spiegel extrem hoch, und der Propeller wurde so gewählt, dass der Motor nicht über 5800 U/min hinauskommt. 

Den vollständigen Test lesen Sie in der November-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 18. Oktober im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher!

11/17

BOOTE Ausgabe 11/17

Peter Lässig am 16.10.2017
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