Azimut aus Carbon Azimut aus Carbon

Bootsbau: Azimut baut aus Carbon

Frisch gebacken

Torsten Moench am 04.09.2017

Die italienische Azimut-Werft setzt auf Carbon in der Serienfertigung. Welches Ziel sie damit erreichen wollen, erfahren Sie hier.

Über die Vor- und Nachteile des hochfesten Werkstoffs Carbon im Bootsbau ist hinlänglich geschrieben und gesprochen worden. Großflächig durchgesetzt haben sich das Material und die dazu nötige Technik allerdings noch lange nicht.

Dies wollen die italienischen Bootsbauer von Azimut nun ändern. Nach einer fast zehnjährigen Entwicklungs- und Erprobungsphase kann die in Avigliana bei Turin ansässige Werft auf eine serienreife Technik zurückgreifen, deren Herzstück ein 26 m langer "Ofen" ist, in dem komplette Decksaufbauten aus Carbon gefertigt und "gebacken" werden können.

Zum Einsatz kommt Carbon derzeit in sieben Modellen ab 66 Fuß Länge, so zum Beispiel in der Magellano 66, der Azimut 66 oder der Azimut 72.

Azimut aus Carbon

Azimut

Mit der neuen Technik lässt sich das Gewicht um bis zu 30 Prozent reduzieren; diese Einsparung soll jedoch nicht in höhere Geschwindigkeiten umgemünzt werden, sondern dem Komfort an Bord zugutekommen. In der Praxis lassen sich durch den Einsatz von Carbon in Kombination mit Epoxidharz, auch CFK genannt, völlig neue Raum- und Designkonzepte realisieren, von denen Yachtkonstrukteure bisher nur träumen konnten. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Oktober-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 13. September im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher!

Titel 10/2017

Titel 10/2017

Torsten Moench am 04.09.2017
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