2015 Auster 740-4458 2015 Auster 740-4458

Test: Auster 740

Maßarbeit

Sebastian Gollasch am 22.12.2016

Sie läuft in Budenheim bei Europe Marine vom Band und soll im hart umkämpften Cruiser-Markt für frischen Wind sorgen. Wir sagen, welches Potenzial in der neuen „Perle“ steckt.

Europe Marine hat bereits in der Vergangenheit mit der Eigenmarke Viper gezeigt, dass man die Wünsche der Wassersportfreunde kennt und weiß, was der Markt bietet und was fehlt. Mit der neuen Auster 740 stellt sich die deutsche Werft noch breiter auf und bietet jetzt im Bereich der Weekender ein auf Familien abgestimmtes Boot an. Mit dem Einstiegspreis von 39 800 € zielt man mit der 740 bewusst auf wassersportbegeisterte Neueinsteiger.

Auf ihren 7,42 m Länge bietet die Auster ausreichend Platz für eine bis zu sechsköpfige Crew, die nach CE auch maximal zugelassen ist.

Das Cockpit hat die Werft mit einer U-Sitzgruppe, Hecksonnenliege und Wetbar ausgerüstet. Letztere besitzt erst gegen Aufpreis einen Spirituskocher und 40 l fassenden Kühlschrank.

Unter Deck gibt es eine V-förmige Sitzbank, die zur Doppelkoje erweitert werden kann. Zusätzlich hat die Werft in der Kabine Platz für eine Chemie-Toilette vorgesehen, die zur Serienausstattung gehört.

Fotostrecke: Auster 740

Ein Trailer ist zwar kein Standard, jedoch lässt sich die Auster 740 mit ihren 1850 kg (Standardboot mit 3,0-l-Motor) noch mit SUVs der mittleren Gewichtsklasse (2500 kg Anhängelast) auf dem Landweg problemlos transportieren.

Beim Thema Motoren und Antrieb setzt die deutsche Werft komplett auf Innenborder samt Z-Antrieb aus US-amerikanischer Produktion. Die angebotene Leistungspalette für die Auster 740 beginnt beim 3,0-l-Benziner mit 135 PS. Dann kommen zwei V6-Motoren mit 220 PS oder 250 PS und die Spitze bildet der neue 6,2-l-Fremdzünder mit satten 300 PS.

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Sebastian Gollasch am 22.12.2016
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