Capelli Tempest 770 WA Capelli Tempest 770 WA

Test: Capelli Tempest 770 WA

Darf’s etwas mehr sein?

Erich Bogadtke am 10.05.2017

Das solide konstruierte RIB aus dem hause Capelli bietet Freude am Fahren und eine lange Zubehörliste

Man kann, was man tut. Und Capelli kann RIBs, angefangen beim 2,20-m-Tender bis hin zum exakt 10,07 m langen Flaggschiff, der Tempest 1100.

Die italienischen Bootsbauer werben mit solider Konstruktion, bester Qualität, einem großzügigen Raumangebot und einer kompletten Ausstattung. Aber lösen sie das auch ein?

Der stark aufgekimmte Rumpf, der Rauwasserkomfort verspricht und hält, und der maßgeschneiderte Tragschlauch zeigen keine Mängel. Die geklebten Nähte sind perfekt, das Laminat an den Schnittstellen verrundet und versiegelt. Gut in Form präsentieren sich auch die aus Edelstahl gefertigten Beschläge.

Auf Deutsch: Bugkorb, (klappbarer) Geräteträger, Belegklampen, Badeleiter, Handläufe und Ankerhalterung zählen zu den Pluspunkten. Die Techniker überzeugen den Tester mit solidem Batteriekasten und -hauptschalter, ordentlich verlegten Kabeln und einer Kraftstoffanlage, die serienmäßig mit Leitungen aus Kupferrohr und Gewebeschlauch, Absperrhahn, Wasserabscheider, Niro-Tank und Inspektionsluk ausgerüstet wird.

Ein Kritikpunkt: An den Anschlüssen fehlen die zweiten Schlauchschellen. Doppelt hält besser!

Das Attribut „großzügig" gilt allein für das Raumangebot im Cockpit und auf dem Vordeck, wo es Platz für eine wandelbare Hecksitzbank, Sonnenliege, Pantrykonsole, große Stauräume, Bimini-Top und Heckdusche gibt.

In der Schlupfkabine kann es dagegen schon mal eng werden – besonders für XL-Leute, die sich auf den harten Polstern der V-Koje sicher nicht wohlfühlen und in dem Mini-Toilettenraum, in dem ein Pump-WC steht, nur schwer Platz finden.

Den vollständigen Testbericht zur Capelli Tempest 770 WA lesen Sie in der Juni-Ausgabe von boote – ab dem 24.05 im Handel.

Fotostrecke: Capelli Tempest 770 WA

Erich Bogadtke am 10.05.2017
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