Fjord Fjord 48

Test: Fjord 48

Nordic Toy Story

Pater Lässig am 13.02.2017

Fjord 48 Open: Ein Boot mit allem Drum und Dran – und einer klaren Aussage: Es muss nicht immer die ganz große Nummer sein!

Seit wir das letzte Mal eine Fjord getestet haben, ist bereits einige Zeit vergangen. So stellten wir in Heft 5/2012 unter dem Titel "Moderne Zeiten" die Fjord 36 vor. Mittlerweile ist die Familie gewachsen, und zum damals gefahrenen Modell gesellen sich nun die größeren Schwesterboote wie die Fjord 40, 42 und unser Testboot 48 Open.

Fjord 48

Was aber vor rund fünf Jahren noch ins Auge stach – das Aussehen, das wir seinerzeit mit dem der "Doppelgängerin" Wally One verglichen haben –, ist inzwischen kein besonders ausgefallener Modetrend mehr, sondern all­täglich geworden (siehe auch unserne Test der Axopar 37 in Heft 11/2016).

Wenn man Wally, Fjord und Axopar aus einiger Distanz betrachtet, scheinen sie einander wie Geschwister zu gleichen. Die Fjord-Optik bildet also kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Was bleibt, ist der extravagante Charme, den diese Boote ausstrahlen. Da gibt es nur zwei Standpunkte: mögen oder nicht mögen.

Fjord 48

Galt die Fjord 36 noch als Konzeptboot, hat sich das Konzept inzwischen manifestiert: Geblieben sind die Centerkonsole mit Sitzgelegenheiten für Skipper und Crew, die beim Testboot von einem festen Bimini, auch T-Top genannt, überdacht werden; dieses beschattet außerdem eine feine Pantry samt Dinette.

Getreu dem Konzept verfügt auch die 48 Open über ein offenes Heck, allerdings ist es seitlich mit kleinen Türen versehen, damit Kind und Kegel bleiben, wo sie sind.

Den kompletten Test der Fjord 48 finden Sie in der aktuellen BOOTE-Ausgabe, die es ab dem 22.2.2017 im Handel gibt.

Pater Lässig am 13.02.2017
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