2016 Lagoon 40 Motor Yacht-9642.jpg Langon

Test: Lagoon 40 Power

Meilen-Queen

Dieter Wanke am 14.03.2017

Lagoon 40 MY: Hochseetauglicher Motorkat - auch für lange Seereisen über die Weltmeere gut geeignet.

Bei Katamaranen scheiden sich die Geister. Manche Fahrtensegler schwören auf Mehrrümpfer, da die Lebensqualität an Bord zunimmt. Motorbootkapitäne betrachten sie oft als Exoten. Doch auch in diesem Segment erfreuen sich Katamarane einer wachsenden Beliebtheit. 

Fotostrecke: Langoon

Die Konstruktionen der seit 1984 tätigen Katamaranspezialisten von Lagoon haben bei Seglern einen guten Ruf und machten die Werft zum weltweit größten Hersteller von Segelkats. Auch mit Motorversionen hat die Werft Erfahrungen.

Zur Jahrtausendwende wurde die Lagoon 43 Power vorgestellt, 2006 folgte die überarbeitete 44 Power. Zu ihrer Zeit erfolgreiche und eigenständige Modelle, die als reine Motorkatamarane konzipiert waren und nicht aus den Segelyachten der Werft abgeleitet.

Dann warf die globale Banken- und Finanzkrise nach 2007 ihre Schatten auf die Bootsbranche und die 44 Power verschwand aus dem Programm. Der Neustart war zögerlich, denn offensichtlich wollte die Werft keine komplette Neukonstruktion an den Start schicken, um den Markt erneut auszuloten.

So entstand aus dem Segelkatamaran Lagoon 39 im Sommer 2015 die 40 MY. Der Mast wurde weggelassen, an einigen Details gefeilt und in Bezug auf die Motoren leicht aufgerüstet. Das war's. Was bleibt, ist das für die Bootslänge üppige Platzangebot, denn den rund 12 Metern Länge stehen fast 6,80 Meter Breite entgegen.

Außerdem bleibt neben dem günstigen Einstiegspreis von 314755 € die Hochseetauglichkeit der CE-Kategorie A bestehen. Ein Punkt, den keineswegs jeder Motorkatamaran erfüllt, Einrumpf-Motoryachten dann eher selten.  

Den kompletten Bootstest finden Sie in der April-Ausgabe von Boote, die es ab dem 22.3.2017 im Handel gibt.

Dieter Wanke am 14.03.2017
Kommentare zum Artikel