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Einwintern: Motoren

Keine Angst vor Rost und Frost

Sebastian Gollasch am 21.10.2017

Wie jedes Jahr zum Saisonschluss wird das Boot samt Motor in den Winterschlaf versetzt. Wir zeigen, wie man die Maschine richtig präpariert, damit es nächstes Frühjahr kein böses Erwachen gibt.

Bootsmotoren werden bekanntermaßen nicht kaputt gefahren, sondern stehen sich kaputt – Korrosion und Minusgrade machen ihnen in der Winterpause am meisten zu schaffen. Umso wichtiger ist eine vernünftige Konservierung für die kalten Tage – das gilt für Diesel- ebenso wie für Ottomotoren.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten, Motoren auf den "Winterschlaf" vorzubereiten:

Entweder erledigt man die anfallenden Arbeiten selbst, oder man lässt man sie von einer Fachfirma ausführen.

In der Regel empfehlen wir die zweite Variante; zumindest innerhalb der Garantiezeit ist es ratsam, eine autorisierte Werkstatt mit der Winterkonservierung zu beauftragen. Wer seinen Motor selbst einwintern will, orientiert sich an der auf den folgenden Seiten beschriebenen Vorgehensweise.

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Außerdem sollte man sich grundsätzlich die Bedienungsanleitung des Motorenherstellers zu Hilfe nehmen, in der noch einmal alle erforderlichen Arbeiten dargestellt werden. Der Hersteller Mercury bietet mittels scannbarem QR-Code auf der Motorabdeckung und einer Videoplattform sogar eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Thema an.

Wenn die Bedienungsanleitung für den eigenen Motor nicht vorliegt, helfen oft Handbücher aus dem Zubehörhandel; je nach Motortyp sind sie in manchen Fällen allerdings nur in englischer Sprache erhältlich.

Beginnen sollte man mit den Konservierungsarbeiten am Motor am besten, wenn das Boot noch im Wasser liegt.

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Sebastian Gollasch am 21.10.2017
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