Cobalt CS3 Cobalt CS3

Test: Cobalt CS 3

Edler Bowrider aus Amerika

Ralf Marquard am 29.11.2017

Cobalt CS3: Ein wertiger Bowrider mit dem das Fahren sehr viel Freude macht. Wir fuhren das Boot auf dem Bodensee.

Fotostrecke: Cobalt CS3

Ob mit Wakeboardtower oder ohne, eins ist sicher: Auf der Cobalt CS3 wird der Crew nicht langweilig. Mit ihr lassen sich problemlos Wakeboarder oder Tubefahrer an den Haken nehmen. Um zum Baden rauszufahren oder einfach einen schönen Tag auf dem Wasser zu verbringen, eignet sich die Cobalt ebenfalls prima.

Reichlich Platz dafür bietet der Bowrider auf einer bequemen, sportlich gepolsterten Bugsitzecke sowie Cockpitbänken und einem Beifahrersitz, der sich dank flexibler Lehne zu einer Sonnenliege umfunktionieren lässt.

Über allem thront bei unserem Testboot ein Wakeboard­tower mit Softtop, das gegen Sonnenbrand oder zusammen mit den Seitenteilen gegen schlechtes Wetter schützt.

Für Badelustige hält Cobalt eine Badeplattform mit einer raffinierten Stufe in der Mitte bereit. Diese Einstiegshilfe lässt sich vom Wasser aus gut bedienen; wer sie von der Plattform aus ent- oder verriegeln möchte, sollte allerdings vorher die Ärmel hochkrempeln, da man dabei recht tief in Wasser greifen muss.

Der Fahrer sitzt hinter einer leicht getönten Sicherheitsglas-Windschutzscheibe, die ihre Aufgabe gut erledigt. Manko: Es gibt keinen Scheibenwischer; die Fahrt bei Regen wird so zum Blindflug. Der Fahrersitz lässt sich in alle Richtungen verstellen und bietet mit seinen hochgezogenen Sitzflächen einen angenehmen Seitenhalt.

Das kommt dem Fahrer besonders zugute, wenn er schnelle, enge Kurven zieht, denn dann dreht die Cobalt mit Antrieb down extrem enge Kreise, und es treten ordentlich Fliehkräfte auf.

Der Rest der Crew hält sich an soliden Handläufen fest (zwei vorn, je einer an der Beifahrerbank, im Fußbereich der Steuerbordbank und achtern an der Lehne). Lenkung und Einhebelschaltung kann der Fahrer ohne Einschränkungen bedienen. Weiteres Lob: Beides funktioniert leichtgängig und exakt.

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Ralf Marquard am 29.11.2017
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