Steeler NG 57 CS Steeler NG 57 CS

Test: Steeler NG 57 CS

Niederländischer Stahlverdränger

Ralf Marquard am 12.04.2017

Immer der Nase nach: Die neue Rumpfform der Steeler NG 57 CS reduziert die Bug­welle und das Spritzwasser

Auf Revieren mit Geschwindigkeitsbeschränkungen, etwa auf Kanälen und Flüssen oder in Hä­fen, trägt nicht nur der ge­ringe Speed zur Sicherheit bei, sondern auch der reduzierte Wellenschlag. Je kleiner er ausfällt, desto weniger Belastung für das Ufer und andere Wassersportler.

Um die Bugwelle möglichst niedrig zu halten, hat sich Steeler bei unserem Testboot, der NG 57, etwas ganz Besonderes einfallen lassen – den sogenannten "steep flare bow".

Er sorgt dafür, dass die Bug­welle flach bleibt und möglichst wenig Spritz­wasser auftritt. Bei unserer Testfahrt fiel Erstere tatsächlich deutlich niedriger aus, und Spritzwasser konnten wir an Deck ebenfalls keines feststellen.

Fotostrecke: Steeler NG 57 CS

Hierzu muss man allerdings sagen, dass sich das IJsselmeer am Testtag von seiner ruhigen Seite zeigte und wir es nur mit leichtem Kabbelwasser zu tun bekamen. Motorisiert mit zwei Cummins à 480 PS, erreicht die Steeler eine Höchstgeschwindigkeit von gut 12 kn.

Mit nur einer Maschine, also in simulierter Notfallfahrt, kommt sie immerhin noch auf fast 10 kn.

Um wirtschaftlich mit zwei Maschinen unterwegs zu sein, muss man das Tempo auf knapp 8 kn drosseln. Durch die Dieselleitungen laufen dann etwa 3,7 l/sm; mit einem Tankvolumen von 2500 l errechnen wir eine Reichweite von gut 500 sm plus 15 % Reserve, was dem BOOTE-Standard von 370 sm vollauf genügt. 

Den kompletten Fahrbericht der Steeler NG 57 CS finden Sie in der aktuellen BOOTE-Ausgabe, die es ab dem 19.4.2017 im Handel gibt.

Datenblatt: Steeler NG 57 CS

Werft: Steeler Yachts
Typbezeichnung: Steeler NG 57 CS
CE-Kategorie: A - Hochsee
Material von Rumpf und Deck: Stahl
Länge (m): 17,15 m
Breite (m): 5,30 m
Verdrängung (kg): 44,00 t
Preis: 1.057.910,00 €
Ralf Marquard am 12.04.2017
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