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Es werde Licht

Torsten Moench am 17.06.2017

Durch den geschickten Einsatz von LED-Technik können dunkle Innenräume freundlicher gestaltet werden. Die Lampen sparen aber nicht nur Strom – sie machen an Bord völlig neue Eindrücke möglich

Alte Schiffe haben Stil, keine Frage. Nicht allein durch ihre klassischen Linien, sondern vielfach auch von innen heraus – durch behaglichen Maha­ goniausbau, wie er heute kaum noch ge­fertigt wird. Doch leider kommt das schö­ne Holz mit seiner rötlichen Maserung in den wenigsten Booten wirklich zur Gel­tung, weil zu kleine Fenster in den flachen Aufbauten zwar schiffig aussehen, aber viel zu wenig Licht unter Deck lassen.

Die Yachten wirken deshalb oft dunkel und eng, geradezu höhlenartig. Der Eindruck rührt vor allem daher, dass es insbeson­ dere in den Kajüten zu viele Schattenbe­ reiche gibt.

Helles Licht kann hier Abhilfe schaffen. Leider wurden die Schiffe aber zu einer Zeit gebaut, als die Kajütbeleuchtung noch zu den größten Stromfressern an Bord zählte – deshalb wurde bei Lichtquellen in puncto Anzahl und Leistung gegeizt.

Die seinerzeit gebräuchlichen 10­ Watt­ Lam­pen hatten kaum die Strahlkraft, das Inne­re der Mahagoni­ oder Teakkajüte auszu­leuchten. Oft wurde abends sogar zur Pe­troleumlampe gegriffen, nicht wegen der Stimmung, sondern um die Batterie zu schonen.

Ein geselliges Beisammensein mit Freunden in der Kajüte mit sämtlichen verfügbaren Lichtquellen hätte einen Verbrauch von 30 bis 40 Ampere bedeutet und damit damals gängige Batteriekapazi­täten überfordert.

Im Hafen und bei Landstrom waren stärkere 25­ Watt ­Birnen eine Alternative, auf See aber fanden sie kaum Verwendung. Mancher Eigner, der mehr Licht bei geringem Stromverbrauch wollte, griff deshalb zur Leuchtstoffröhre, die einer Kajüte jedoch das Flair einer Turnhalle verleiht. Auch die LED­ Lampen der ersten Generation hatten den Ruf, ein kaltes Licht zu produzieren, das mit Gemütlich­ keit nichts zu tun hat.

Doch das ist Vergangenheit. Moderne LED­Lampen sind mittlerweile die ideale Lösung an und unter Deck, denn ihr Licht steht dem einer Glühbirne – bei wesent­ lich geringerem Stromverbrauch – in Sa­chen optischer Wärme nicht mehr nach.

Und LEDs können noch mehr: Durch den geschickten Einsatz ist es möglich, das Schiff nicht nur größer und freundlicher wirken zu lassen, sondern das ganze Er­scheinungsbild zu verändern.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Juli-Ausgabe von BOOTE, ab dem 21.06.2017 erhältlich (für Abonennten natürlich schon eher).

Torsten Moench am 17.06.2017
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