England: Norfolk Broads

28.10.2012 Christian Tiedt - Windmühlen, Deiche, weites Land: Mit einem Charterboot erkundeten wir dieses einmalige – und führerscheinfreie – Sportboot-Revier im Osten Englands.

Norfolk Broads
© Morten Strauch
Norfolk Broads

Very british ist das Wetter am Morgen – leichter Nebel liegt über den Wiesen, der Himmel hängt grau und tief, so tief, dass er fast an den Masten der wenigen Segelyachten in der Marina von Somerleyton kratzt. „Es wird regnen“, ruft uns ein schnauzbärtiger Spaziergänger in schweren Gummistiefeln zu, als wir die letzten Sachen aus dem Wagen aufs Boot bringen.

Er grüßt mit einem Lächeln um die Mundwinkel und stapft weiter den Deich entlang. Kaum hat er seinen Schirm aufgespannt, fallen auch schon die ersten Tropfen. Da ist schon zu Beginn Gleichmut angesagt und Geduld, schließlich ist Großbritannien für seine – freundlich ausgedrückt – „wechselhafte Witterung“ geradezu legendär. Also: Abwarten und Tee trinken! Milch, Zucker, Zitrone?

Wir haben noch ein paar Stunden Zeit, bevor wir zu unserem Törn aufbrechen, der uns diesmal durch Englands Osten führen soll – über die Norfolk Broads, ein verzweigtes System von schiffbaren Flussläufen, das bis weit ins Landesinnere von den Gezeiten beeinflusst wird. Flach und feucht erinnert es an Holland oder Friesland auf der anderen Seite der Nordsee, mit Deichen und Windmühlen zum Entwässern seiner Wiesen.

Übernommen haben wir unser Boot bereits gestern – ein Hausboot vom Typ „Countess“ aus der Flotte von Le Boat. Das Unternehmen verfügt seit dieser Saison über zwei Stützpunkte in den Norfolk Broads  und bietet nun auch Einwegfahrten an. Die wird in unserem Fall von der neuen Basis Somerleyton, südlich von Great Yarmouth, bis nach Horning im Norden führen – eine Strecke von gerade mal 65 Kilometern. „Meilenfressen“ ist in diesem Revier also ein Fremdwort, Entspannung wird dagegen sehr großgeschrieben.

Ganz gemütlich lassen wir den Tag angehen und schlürfen hinter beschlagenen Scheiben unseren Tee, während es draußen munter weiterregnet. Wir müssen ohnehin auf Niedrigwasser warten: Der Grund dafür ist unser Tagesziel Great Yarmouth, oder besser gesagt eine alte Straßenbrücke, deren Durchfahrtshöhe bei mittlerem Hochwasser bei gerade einmal  2,06 m liegt – zu wenig für unsere „Countess“. Außerdem sorgt der Tidenhub von immerhin 2,20 m dort für unangenehm starken Strom.

Bei der Bootsübergabe wurde uns deshalb dringend empfohlen, die betreffende Stelle deshalb zusätzlich nur bei Stauwasser, wenn kaum Strom setzt, zu durchfahren. „Slack water“ nennen das die Briten; es tritt etwa eine Stunde nach Niedrigwasser ein.

Also befragen wir den Tidenkalender an Bord und erfahren, dass wir ausschlafen können: Niedrigwasser an der Great Yarmouth Yacht Station ist für den 2. Juni mit 14.50 Uhr angegeben, Stauwasser also erst  kurz vor 16.00 Uhr. Geplante Abfahrszeit deshalb erst am frühen Nachmittag. Noch eine Tasse gefällig?

Törnstart in Somerleyton

Als wir schließlich die Leinen losmachen, nieselt es immer noch leicht. Kapuze auf und los! Gleich hinter der Hafeneinfahrt erfasst uns der Ebbstrom, wir folgen ihm nach rechts, flussabwärts. Es ist der River Waveney, der uns auf den ersten Kilometern über die Norfolk Broads begleiten wird. Die Bezeichnung „Broads“ bezieht sich jedoch nicht auf die Flüsse Norfolks, sondern auf deren „Verbreiterungen“: flache, mit Schilf umsäumte Wasserflächen mit sumpfigen Ufern; ein Paradies für seltene Pflanzen und Tiere, das auch Bootsleuten offensteht – wenn sie sich umsichtig verhalten.

Um das Naturerlebnis zu bewahren, ist das Revier als Nationalpark ausgewiesen; die Verhaltens- und Befahrensregeln sind pragmatisch gehalten und werden vom Park-Personal, den Rangers, land- und wasserseitig überwacht. Wichtigster Punkt neben dem Umweltschutz ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit, die jeweils klar durch Schilder angezeigt wird und zwischen 3 und 6 Meilen pro Stunde gegenüber dem Ufer liegt (also etwa zwischen 5 und 9,5 km/h).

Nach ein paar Kilometern kommen wir an die erste Gabelung: Statt dem Waveney weiter zu folgen, fahren wir geradeaus in den Haddiscoe New Cut ein, ein schnurgerader Kanalabschnitt von knapp vier Kilometern Länge. Wenig reizvoll zwar, aber auf diese Weise sparen wir uns eine weitere niedrige Brücke in dem kleinen Ort St. Olaves.

Der fast strömungsfreie New Cut mündet bei Reedham in den River Yare, der die gut vier Stunden entfernte Regionalmetropole Norwich auf dem Wasserweg mit der Nordsee verbindet. Wir folgen jedoch dem ablaufenden Wasser Richtung Great Yarmouth, da bei diesem Törn der Norden der Broads im Vordergrund steht.

Der Yare windet sich nun durch die „marshes“, grünes Marschland, tief eingesunken mit dem fallenden Wasser. Auf den Schlickbänken am Ufer rinnen kleine Priele aus dem Schilf und Weidegras. Salzig schmeckt der Wind, der von der Nordsee kommt. Ruderkähne und kleine Motorboote liegen hoch und trocken.

Über das Breydon Water

Dann kommt die erste Mühle in Sicht, hochgestreckt, mit weißer Kappe: Berney Arms Mill, eine der höchsten rundum. Dazu gehört ein „public house“ – kurz Pub – nur wenige Meter entfernt und ein öffentlicher Anleger an langer Spundwand, wo für 24 Stunden und das eine oder andere Ale vom Fass kostenlos festgemacht werden kann.

Liegemöglichkeiten gibt es übrigens an vielen Stellen im Revier; häufig werden sie von der Broads Authority betrieben und sind dann meist kostenlos,   große Schilder mit der Aufschrift „moorings“ und dem Libellen-Logo des Parks weisen darauf hin. Private, kostenpflichtige Anleger gibt es ebenfalls; die Gebühr pro Nacht
liegt in der Regel zwischen 3 und 6 britischen Pfund (also zwischen 4 und 8 Euro). Strom ist selten verfügbar, Charterboote sind so ausgelegt, dass die Versorgung mit den Bordbatterien ausreicht.

Wir passieren die Einmündung des Waveney und steuern hinaus auf das Breydon Water. Bei Hochwasser ist der etwa fünf Kilometer lange und einen Kilometer breite Brackwassersee eine imposante Wasserfläche; bei niedrigem Wasserstand fällt er jedoch bis auf eine gebaggerte Rinne nahe des süd-lichen Ufers fast vollständig trocken. Große Baken (rot auslaufend an Steuerbord, grün mit weißer Spitze an Backbord) markieren jedoch das Fahrwasser, das uns jetzt bis nach Great Yarmouth führt.

Tatsächlich ist jetzt kaum noch Strom spürbar, als wir die Breydon-Klappbrücke passieren. Hier kommen wir auch in geschlossenem Zustand durch (Durchfahrtshöhe: 3,96 m bei MHw, rote Pfeile geben die Durchfahrtsöffnung an). Östlich der Brücke teilt sich das Fahrwasser: Der Yare führt in südlicher Richtung nun weiter bis zur Mündung in die Nordsee; für Charterboote ist dieser Bereich jedoch gesperrt.

Wir wenden uns nach Norden (Achtung: die gelbe Untiefenbake unbedingt südlich passieren!) und laufen in den River Bure ein. Nun noch unter der kritischen Vauxhall Bridge hindurch, die unsere Ankunftszeit ja bestimmt hatte, und wir können mit der Steuerbordseite und dem Bug gegen den Strom an der Spundwand  der Great Yarmouth Yacht Station der Broads Authority festmachen. 12 Pfund (15 Euro) kostet hier zwar die Übernachtung (Seebad eben), dafür hilft uns der freundliche Ranger beim richtigen Abmessen der Leinen, die später bei Hochwasser nicht zu lose sein dürfen.

Great Yarmouth und Stracey Arms

Und tatsächlich: Es hat aufgehört zu regnen, erste Risse zeigen sich in der grauen Decke über uns! Ein echter Strandtag wird es zwar nicht mehr werden, aber immerhin können wir das altehrwürdige Seebad Great Yarmouth jetzt ohne Regenschirm erkunden.

Etwa 1,5 km sind es zu Fuß von der Yacht Station am Bure bis zur Britannia Pier am Nordseestrand – und hier ist jede Menge los! Jahrmarktbudenzauber dicht an dicht, zugesponnen mit einem Netz aus Flaggen-Girlanden mit dem britischen „Union Jack“ (zu Ehren der Queen, deren diamantenes Thronjubiläum an diesem Wochenende gefeiert wird) und der englischen St.-Georgs-Flagge mit dem roten Kreuz (die Fußballeuropameisterschaft steht ins Haus). Kinder, kläffende Hunde und Pärchen aus der Provinz wimmeln über den Rummel – und darüber liegt der unverkennbare Geruch von Essig, Fish & Chips.

Wir schlendern die Beach Parade einmal auf und ab. Diese Strandpromenade hat zu-gegeben schon bessere Zeiten gesehen: Art-déco-Bauten mit zugenagelten Fenstern in der ersten Reihe, dazwischen eine lärmende Spielhalle neben der anderen. Klingeln, Rasseln, bunte Lichter – und dann das ruhige Rauschen der Wellen beim Strandspaziergang, während sich am Horizont lang-sam die Rotoren eines Offshore-Windparks im perfekten Gleichtakt drehen.

Nördlich von Great Yarmouth windet sich der River Bure in westlicher Richtung ins Land hinein. Bald sind wir wieder im Grünen; das flache Land mit seinen Gräben und Buschhecken wird nur hin und wieder von Baumgruppen, Kirchtürmen und alten Mühlen unterbrochen, denen längst die hölzernen Flügel abhanden gekommen sind. Aus vier Hausbooten besteht unser kleiner Konvoi, doch wir lassen uns Schritt für Schritt zurückfallen.

Nach einer kurzen Etappe machen wir bereits am frühen Nachmittag wieder fest: im Schatten der Windmühle von Stracey Arms. Für eine freiwillige Abgabe kann man in dem gemauerten Turm nach oben steigen und  durch kleine Fenster über das flache Land blicken. Die Übernachtung mit dem Boot kostet übrigens
4 Pfund (5,50 Euro), die im kleinen Hofladen hinter dem Deich bezahlt werden können.

Am nächsten Morgen, kurz hinter Stokesby, kommen uns die ersten „wherries“ entgegen, zuerst sieht man nur ihre hohen Gaffelsegel, die ein, zwei Flussschleifen voraus im frischen Ostwind über die Felder zu ziehen scheinen. Tatsächlich kreuzen die eleganten Holzsegler – entstanden aus den traditionellen Frachtschiffen der Broads – mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit auf dem schmalen Fluss hin und her. Vorsichtshalber nehmen wir Fahrt raus, denn Segler haben hier auch in engen Fahrwassern das Wegerecht. Deren Skipper haben wir übrigens als überaus routiniert kennengelernt; wenn man ihre Handzeichen befolgt, kann eigentlich kaum etwas schiefgehen.

Thurne und Potter Heigham

Kleine Bauernhöfe, von Bäumen beschirmt, Schmetterlinge über dem Fluss, Federwolken am Himmel – der Sommer ist doch noch angekommen. Hinter der Brücke von Acle, dessen Café ein beliebter Treffpunkt für Ausflügler ist, nimmt der Verkehr auf dem Wasser deutlich zu. Hausboote ziehen in beide Richtungen, dazwischen zacken Wherries hin und her. Im Norden leuchtet jetzt die weiße Windmühle von Thurne – eine unmissverständliche Landmarke nah der Stelle, wo der gleichnamige Fluss, von Norden kommend, in den River Bure mündet.

Hier gibt es gleich zwei Liegestellen; einen kostenlosen Anleger am Ufer bei Thurne Mouth (wo wir anlegen) und den Stichkanal beim Ort Thurne direkt. Der ist allerdings so schmal, dass man dort nicht mehr wenden kann, wenn beide Ufer belegt sind (Liegegebühr: 4 Pfund; 5,10 Euro).

Quer über das Feld, an einem Knick und Campingplatz vorbei, geht’s jetzt zum „Lion’s Inn“, wo die Zapfhähne schon etwas länger offenstehen, und wo im Hof unter alten Eichen schon mal „God save the Queen“ zu Ehren der Jubilarin angestimmt wird. Drinnen ist es urig, gemütlich und entspannt. Man trinkt hier, Ellbogen an Ell-bogen, Bier aus der Gegend, „Woodforde’s Wherry Ale“, dunkel, trüb und süffig. Na dann: auf die Königin!

Von Thurne sind es nur ein paar Kilometer nordwärts bis zur alten Brücke von Potter Heigham. Diesen Abstecher gönnen wir uns, auch wenn wir vor der Brücke, einem uralten Steinbau mit Rundbögen, zunächst am öffentlichen Anleger festmachen und dann umdrehen müssen. Diese Brücke ist definitiv zu niedrig für uns, da der Gezeitenunterschied hier oben nur noch gering ist. Andere Bootsklassen passen zwar durch; wer weiter will, muss allerdings für die Durchfahrt einen amtlichen Brückenlotsen an Bord nehmen.

Der Ort eignet sich für die Mittagspause; jede Menge Cafés und Pubs haben Tische und Stühle direkt am Wasser nach draußen gestellt und servieren Sandwiches und heißen Pot Pie, während Schwäne darauf lauern, dass auch für sie etwas abfällt.

Wir wenden, passieren wieder die weiße Mühle von Thurne Dyke und steuern danach den Bure weiter aufwärts. Am Nordufer kündigt ein großes Kreuz die Ruinen von St. Benet’s Abbey an. Auch hier kann man für einen Spaziergang festmachen, der zu den Überresten der mittelalter-lichen Benediktinerabtei führt. Das Torhaus mit seinem gotischen Spitzgiebel ist noch weitgehend erhalten. Warum jedoch ein Bauer im 18. Jahrhundert ausgerechnet mitten in das Torhaus hinein eine Windmühle baute, bleibt ein Rätsel ...

Von Ranworth nach Horning

Zu beiden Ufern wird es jetzt wild: Wir haben das Biosphärenreservat der Bure-Marshes erreicht. Auf seinem Gebiet ist die ursprüngliche Sumpf- und Moorlandschaft weitgehend erhalten geblieben und umschließt vier Broads, von denen Ranworth Broad sogar mit dem Boot zugänglich ist und über einen kostenlosen 24-Stunden-Anleger verfügt.

Ein kurzer Spaziergang führt am „Maltsters“-Pub zur Kirche von St. Helen in Ranworth. Wer sich die Mühe macht, über eine enge Wendeltreppe am Glockenstuhl vorbei bis auf das Turmdach zu klettern, wird mit einem großartigen Ausblick über das Schutzgebiet belohnt: niedrig bewachsenes Sumpfland, in dem immer wieder Wasserflächen das Sonnenlicht reflektieren. Und immer wieder Hausboote, die im Schritttempo und scheinbar geräuschlos dahinziehen. 

Nicht zu sehen, aber zu erahnen ist der nächste größere Ort im Nordwesten: Horning. Dort wird unsere einwöchige Reise über die Norfolk Broads am nächsten Tag zu Ende gehen. Ein echter Flecken „Old England“ zum Abschluss, mit Tea Rooms hinter schwarzem Fachwerk und dem „Swan Inn“ , dessen stolze Schanktradition bis auf das Jahr 1696 zurückgeht. Insgesamt haben wir ein außergewöhnliches Revier kennengelernt, das man so auf der Insel vielleicht nicht erwartet hätte – und von dem wir nicht mehr als die Hälfte gesehen haben. Ein guter Grund, wiederzukommen! 

WAS SKIPPER WISSEN MÜSSEN

Firma Die Firma Le Boat ist der größte Anbieter von Hausbootferien in Europa; die im hessischen Bad Vilbel ansässige Firma gehört zu TUI Travel und verfügt über 40 Charterstützpunkte in acht Ländern, wobei die Flotte mehr als 1000 Boote der verschiedensten Typen und Größen umfasst.

In Großbritannien bietet Le Boat Reviere in England (darunter die Norfolk Broads mit den Stationen Horning und Somerleyton; siehe Foto unten), Schottland und Irland an. Die von uns gefahrene One-Way-Option gibt es erst seit dieser Saison. Infos, Buchung und Preise: Le Boat, c/o Crown Blue Line, Theodor-Heuss-Str. 53–63, 61118 Bad Vilbel, Tel. 06101-557 91 66. www.leboat.de

Boot Unterwegs waren wir mit einem 10,20 m langen Hausboot vom Typ Countess. Die Aufteilung mit zwei Einzelkojen in der Bugkabine und einer Doppelkoje im Heck ist für eine Familie mit Kindern oder auch zwei Paare bestens geeignet. Das Innere ist hell, geräumig und zweckmäßig gegliedert. Die Pantry ist komplett ausgestattet.

2010 wurden die Boote modernisiert und verfügen seit diesem Jahr auch über einenFlachbildschirm mit Fernsehempfang. Der Typ offeriert neben einem Innen- auch einen zweiten Außensteuerstand. Eine ausreichende Gewässerkarte mit allen wichtigen nautischen Informationen befindet sich an Bord. Für das Revier, bei dem häufig längsseits am Ufer angelegt wird, ist das robuste Boot bestens geeignet.

Revier Die Norfolk Broads können ohne Sportbootführerschein befahren werden. Erfahrungen mit Gezeitenrevieren sind hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig, da die Berechnung nur im Fall der Passage von Breydon Water und Great Yarmouth wirklich wichtig ist und das Personal der Charterbasis dabei helfen kann. Mit Strom ist dagegen jederzeit zu rechnen. Das sollte besonders beim An- und Ablegen bedacht werden. Die Navigation ist weitgehend unproblematisch; alle Fahrwasser sind  – wenn nötig – ausreichend betonnt. Fahrt bei Nacht und unsichtigem Wetter ist nicht erlaubt. 

Brücken Wichtigstes Hindernis im Revier sind die festen Brücken. Die Durchfahrtshöhen sind in der Törnliteratur zu finden; zusätzlich ist jede Brücke mit einem Pegel ausgestattet, der die aktuelle Durchfahrtshöhe anzeigt. Ein Aufkleber mit der Höhe des Bootes sollte an jedem Fahrstand angebracht sein.

Liegestellen Liegeplätze sind zwar überall ausreichend vorhanden; Engpässe innerhalb der Orte (besonders Great Yarmouth) können in der Hauptsaison und an Wochenenden nicht ausgeschlossen werden. Das Festmachen im Päckchen (bei vorheriger Anfrage) ist in diesem Fall durchaus üblich. Als zusätzliche Möglichkeit, um das Boot an einer Stelle zu halten, dient der „mud anchor“ – ein schweres Gewicht, das wie ein Anker wirkt.

Törnliteratur

  • Collins-Nicholson Inland Waterways of Great Britain, Übersichts- und Planungskarte, gefaltet, 7,99 £. ISBN: 978-0-00-745264-4, www.collinsmaps.com
  • Ordnance Survey Explorer Map OL 40 The Broads, Maßstab: 1:25000, gefaltet, 7,99 £. ISBN: 978-0-319-24086-1, www.ord nancesurveyleisure.co.uk
  • Collins-Nicholson Waterways Guide Norfolk Broads, Törnhandbuch mit Karten und allen wichtigen nautischen Informationen,  7,99 £. ISBN: 978-0-00-745263-7, www.collinsmaps.com

Törnetappen

  • Somerleyton – Great Yarmouth  21 km
  • Great Yarmouth – Stracey Arms Windmill  13 km
  • Stracey Arms – Thurne  10 km
  • Thurne – Potter Heigham – Ranworth  16 km
  • Ranworth – Horning  5 km
  • Gesamt:  65 km

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