Italienische Adria Italienische Adria

Revier: Adria / Italien

Adriatico und Co

Jürgen Straßburger am 04.11.2016

Das italienische Marina Partner Network geht neue Wege: Es will nicht nur Liegeplätze an den Mann bringen, sondern auch die kulturellen und touristischen Angebote der Region

Fragt man deutschsprachige Nautiker nach der italienischen Adria, lautet die Antwort fast immer gleich: Triest,
Lignano, Venedig, vielleicht noch Chioggia. Das war’s dann aber auch. Immer­hin, die oberitalienische Adria hat bei den meisten Skippern einen Namen, manchmal sogar ein Gesicht.

Ganz anders die zentrale Adriaküste zwischen Ravenna und der Halbinsel Gargano: Bei den meisten ist sie ein weißer Fleck auf der Seekarte. Ältere Skipper wissen vielleicht noch, dass Rimini schon in den Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts als bedeutendster "Teutonengrill" der Adria Tourismusgeschichte schrieb. 

In dieser nautisch also eher unbekannten Region hat das italienische Marina Partner Network (MPN) drei Marinas
unter seine Fittiche genommen, um sie zu betreiben und im deutschsprachigen Raum zu vermarkten: die Yachthäfen Marinara, Marina dei Cesari und Marina Sveva.

Wohl wissend, dass man auch mit einer Fünf-Sterne-Full-Service-Marina an einer relativ gleichförmigen Küste (fast) ohne vorgelagerte Inseln nur schwer mit der nahen kroatischen Inselwelt konkurrieren kann, muss man die Kunden mit anderen Argumenten locken – also mit günstigen Liegeplatzpreisen und einem reizvollen touristischen Angebot im Hinterland, das ganzjährig zur Verfügung steht und direkt in den Marinas gebucht werden kann. 

DAS GESAMTE REVIERPORTRÄT FINDEN SIE IN DER AKTUELLEN BOOTE-AUSAGABE VOM NOVEMBER 2016.

Jürgen Straßburger am 04.11.2016
Kommentare zum Artikel