Interboot Interboot

Interboot Friedrichshafen 2015

Wassersport in all seinen Facetten am Bodensee

Gernot Apfelstedt am 17.09.2015

Rund 500 Aussteller werden zur 54. Internationalen Wassersportausstellung vom 19. bis 27. September in Friedrichshafen erwartet: in sieben Hallen, auf dem Messe-See und im Interboot-Hafen am Bodensee

Wo ist was auf der Interboot?

Interboot2015

Interboot Messeplan 

A1 Segelboote/-yachten, YACHT-Stand, Zubehör, Charterunternehmen, Charterforum mit Törnberatung, Marinas, Marina-Forum, Reisebereich
A2 Zubehör, Bekleidung, Navigation und Kommunikation
A3 Segelboote/-yachten, Zubehör, Behörden, Verbände, Vereine, Verband der Bodensee-Werften, Seglerjugend, IBN-Aktionsfläche, Sonderschau zur Interboot Convention (Inklusion)
A4 Motorboote/-yachten, BOOTE-Stand, Motoren, Gemeinschaftsstand "Suisse@Interboot" (Schweiz)
A5 Motorboote/-yachten
A6 Motorboote/-yachten, Schlauchboote, Motoren, Zubehör
A7 Intersurf, Wasserski und Zubehör, Wakeboards, Kites, Stand Up Paddling (SUP), "Aloha Pirates Relentless Bar"
Foyer Ost Wakeboardboote, Towboats
Übergang Ost Zubehör, Angeln
Freigelände Segelboote, Motorboote/-yachten, Trailer, Zubehör
Foyer West Maritime Modenschau, ­Fashion-Meile, Verlage, Kanu, Kajak, maritime Kunst, maritimer Kindergarten, Anmeldung "Interboot Action Days" (26./27. 9.), Interboot-Bühne
B5 InterDive – Tauchen, Schnorcheln & Reisen: separate Tauchsportmesse vom 17. bis 20. September
Messe-See Sport- und Aktionsprogramm: Messe-See-Patent für Kids, SUP ausprobieren, Wakeboard für Einsteiger; Wakeboard-Contest "Team up with a Pro" (25. – 27. 9.)
Interboot-Hafen am Bodensee "Wassersport erleben": Sport- und Aktions-programm, Testboote, Segelboote/-yachten, Motorboote, Schlauchboote, Oldtimer, BOOTE-Fahrtraining für Frauen, Liquid Quarter Mile, "SUP Team Challenge" (20. 9.)

Interboot

Das Interboot-Messegelände aus der Luft

Erlebnis und Information mit Tiefgang versprechen die Macher der Internationalen Wassersportausstellung in Friedrichshafen am Bodensee für die kommende Interboot. Klingt fast ein wenig nach Understatement. Wirft man einen Blick aufs Programm der neun Messetage vom 19. bis 27. September, zeigt sich die ganze Bandbreite: zahlreiche Bootspremieren, Mitmach-Angebote für alle Alters- und Zielgruppen, spektakuläre Shows auf dem Wasser, Beratung und Weiterbildungsangebote.

Den Ruf einer animativen Erlebnis- und Mitmach-Messe hat sich die Interboot Friedrichshafen nicht erst gestern erworben. Doch Projektleiter Dirk Kreidenweiß ruht sich nicht darauf aus. Gemeinsam mit seinem Team scheut er Jahr für Jahr weder Kosten noch Mühen, um die Wassersport-Ausstellung weiterzuentwickeln und neue Impulse zu setzen. Mit Erfolg: Auf der Interboot 2004 machte Kreidenweiß "Frauen im Wassersport" zum zentralen Messethema und inspirierte damit nicht nur die Branche nachhaltig, sondern auch unser Magazin: Geburtsstunde des Motorboot-Trainings von Frauen für Frauen, das zu einem Interboot-Dauerbrenner geworden ist und seine positive Wirkung längst auch andernorts entfaltet.



Mit der "Interboot Convention" setzt Dirk Kreidenweiß jetzt erneut auf ein Thema, an das sich in dieser Form zumindest in Deutschland noch keine andere Bootsmesse gewagt hat: Bei der Veranstaltung am 24. und 25. September geht es um "Inklusion im Wassersport". Inklusion? Wörtlich übersetzt bedeutet das Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. "Wenn jeder Mensch – ob mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion", erklärt die Aktion Mensch. Unter dem Motto "Auf dem Wasser tut sich was" soll auf der Interboot Convention diskutiert werden, wie Menschen mit besonderen Bedürfnissen Aktivitäten im kühlen Nass und speziell beim Segelsport ausüben können. "Das Thema Inklusion bewegt derzeit auch die Wassersport-Branche, und wir wollen mit der Convention den Erfahrungsaustausch zwischen unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen fördern", betont der Interboot-Projektleiter. Neben zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden wird es eine Sonderschau geben, die Hilfsmittel und Umbauten am Boot und im Hafen zeigt, mit denen auch Personen mit Beeinträchtigung am Wassersport teilnehmen können. www.interboot.de/convention

Fotostrecke: Interboot 2015



So lösen die "Interboot Action Days" für Jugendliche ab 12 Jahre am zweiten Messewochenende das bisherige Interboot-Jugendlager ab. Wakeboarden, Tauchen, Segeln und Motorbootfahren stehen ebenso auf dem Probierzettel wie Stand Up Paddling.

Zu letzterer Trendsportart ist für den ersten Messesonntag (20.9.) eine "SUP Team Challenge" ausgeschrieben, der sich maximal 16 Zweierteams stellen können. Bereit zum Loslegen ist auch Sonni Hönscheid, die das härteste Offshore-SUP-Rennen gewonnen hat. Mit ihrer Schwester Janni wird die Extremsportlerin ein Team bei der Challenge bilden. Anmeldung unter: www.interboot.de (Funsport).

"Team up with a Pro": Bei dem neuen Wakeboard-Wettbewerb (25.–27.9.) können Hobby-Rider unter Anleitung der Profis Dominik Führs, Steffen Vollert und Nico von Lerchenfeld ihr Können und ihre Technik verbessern sowie eine einwöchige Wakeboard-Reise gewinnen. Info und Anmeldung: www.interboot.de (Funsport).

10 Jahre Liquid Quarter Mile: Wer mit seinem Boot im Jubiäumsjahr bei den Duellen vor der Friedrichshafener Uferpromenade (täglich ab 17 Uhr, außer Mittwoch und zweiter Messesonntag) mitmischen möchte, kann sich noch bis zum 13. September anmelden. Formular unter: www.interboot.de (Hafen & Sport).

ADAC Powerboat School: Motorboot-Begeisterten ab 14 Jahren bietet der ADAC am ersten Messesamstag (19.9.) die Möglichkeit, sich auf dem Bodensee im Cockpit eines Formel-ADAC-Rennkatamarans zu versuchen. Erfahrene Instruktoren stehen zur Seite. Ausschreibung, Nennung und detaillierte Info: www.adac-motorsport.de (siehe Schulen) oder telefonisch bei Robert Dorn (089-76 76 44 65).

GT 15 Challenge: Nicht ganz so schnell und mit dem Fokus auf Spaß geht’s bei einem neuen Angebot für 10- bis 15-Jährige zur Sache, das Initiator André Schürle bewusst als "Jugendbootsport" bezeichnet. Sie sollen erst einmal ohne Wettbewerbsdruck am Hobby Boot schnuppern. Termin: Sonntag, 20. September. Info und Anmeldung bei Volker Lewalter, Tel. 0157-85 08 80 40, volker.lewalter@t-online.de (mehr dazu auch Seite 93).

InterDive: Vom 17. bis 20. September geht in Halle B5 bereits zum dritten Mal eine eigenständige Messe für Tauchen, Schnorcheln und Reisen an den Start. Die erste Hälfte exklusiv, die zweite Hälfte parallel zur Interboot. Deshalb können am Wochenende (19./20.9.) InterDive und Interboot mit einem Kombiticket besucht werden (siehe Eintrittspreise). Öffnungszeiten: Donnerstag 12 bis 20 Uhr, Freitag 12 bis 20 Uhr, anschließend Nightdive-Party bis 24 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr. Info: www.inter-dive.de

BOOTE: Sie finden uns auch während der 54. Interboot an zwei Orten: auf dem Messegelände in Halle A4, Stand 400 (siehe Foto auf Seite 91 oben links), sowie im Interboot-Hafen am Bodensee im oder vor dem BOOTE-Zelt. An beiden Orten können sich Frauen für ein kostenloses Motorboottraining anmelden, das wir 2015 zum zwölften Mal in Folge gemeinsam mit Boote Pfister und der Messe Friedrichshafen anbieten – an allen neun Messetagen. Die Spritztouren der Frauen-Crews dauern etwa 45 Minuten und werden von einer erfahrenen Skipperin begleitet. Ein Führerschein ist nicht erforderlich. Frauen, die sich vorab einen Platz im Cockpit des Trainingsbootes sichern möchten, können ab dem 18. September übers BOOTE-Aktionshandy (0170-57 19 469) einen Termin reservieren.
Radar- und Plotter-Seminare, UKW-Funk-Auffrischung und andere Weiterbildungsangebote runden das Interboot-Programm ab. Detailinformation und Anmeldung unter: www.interboot.de/academy

Interboot2015

Interboot2015 



Preise, Anreise und Unterkunft
Öffnungszeiten: 19. bis 27. September, 10 bis 18 Uhr, Interboot-Hafen bis 19 Uhr.
Eintrittspreise: Tageskarte 10 €, 2-Tageskarte 15 €. Familienkarte (2 Erwachsene und Kinder von 6–14 Jahre) 25 €. Gruppen ab 20 Personen 8 € pro Nase. Ebenfalls ermäßigte Tageskarten zu 8 € gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises für Mitglieder des ADAC sowie der DSV-Kreuzerabteilung, Schüler, Studenten, Jugendliche von 14–18 Jahren, Rentner, Behinderte und für Besitzer der Interboot-Card (gratis erhältlich, Info unter www.interboot.de). Kinder (6–14 Jahre) sowie geschlossene Schulklassen 5 € je Schüler. Achtung: Im Online-Ticket-Shop auf der Interboot-Website bekommt man die Tages-, 2-Tages- und Familienkarte günstiger. Freier Eintritt im Interboot-Hafen!
Kombitickets Interboot plus InterDive für Samstag/Sonntag, 19./20. September: Tageskarte 14 €, Kinder (6–14 Jahre) 7 €, Familienkarte 35 €.
Anreise: Ob per Auto, Flugzeug, Bahn oder Nahverkehr, unter www.interboot.de findet man Tipps für alle Varianten. Flugverbindungen gibt es mit der Lufthansa über Frankfurt, mit InterSky direkt von Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Graz und Wien sowie mit Germanwings von Köln. Aktuelle Information auf der Website des Flughafens Friedrichshafen (www.fly-away.de). Alternativen: Zürich (www.flughafen-zue
rich.ch) und Memmingen/Allgäu (www.allgaeu-airport.de).
Kostenlose Bus-Shuttles bringen Besucher vom Stadtbahnhof, Hafenbahnhof (Fähranleger) und Interboot-Hafen zum Messegelände und zurück.
Unterkunft: Für Zimmerreservierung hat die Messe Friedrichshafen einen eigenen Service eingerichtet. Ansprechpart-nerin Julia Graf ist unter Telefon 07541-30 01 13 oder 07541-70 84 15, Fax 07541-725 88 sowie über das E-Mail-Anfrageformular auf der Interboot-Homepage (Anreise und Unterkunft) zu erreichen. Hotelzimmer vermittelt auch die TouristInformation, Bahnhofplatz 2, 88045 Friedrichshafen, Telefon 07541-300 10,
E-Mail: tourist-info@friedrichshafen.de,
www.friedrichshafen.info/unterkunft
Info: www.interboot.de

Gernot Apfelstedt am 17.09.2015