Seenotrettungsboot „Konrad-Otto“ Seenotrettungsboot „Konrad-Otto“
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Drei Angler aus dem Nebel gerettet

Christian Tiedt / DGzRS am 21.11.2011

Freiwillige Seenotretter der Station Kühlungsborn retteten am Wochenende drei verirrte Angler aus dem Nebel auf der Außenreede von Warnemünde.

Seenotrettungsboot „Konrad-Otto“

Das Seenotrettungsboot „Konrad-Otto“

Über die Notrufnummer 112 hatten sich die drei Männer gegen 13.30 Uhr bei der Rettungsleitstelle gemeldet. Am Morgen waren sie von Kühlungsborn mit einem circa vier Meter langen Schlauchboot Richtung Rerik zum Angeln aufgebrochen.

Bei nur fünfzig bis 100 Metern Sicht auf der Ostsee hatten die drei vollkommen die Orientierung verloren und schließlich den Außenborder des Schlauchbootes abgestellt, da sie nicht mehr wussten, in welche Richtung sie sich bewegten. An Bord befand sich keinerlei Navigationsausrüstung, weder Kompass noch Radarreflektor.

Die Seenotleitung Bremen der DGzRS alarmierte sofort die Besatzungen des Seenotrettungsbootes „Konrad-Otto“ (Station Kühlungsborn) und den Seenotkreuzer „Arkona“ aus Warnemünde. Gleichzeitig führten die Wachleiter eine Handyortung durch, die zwar keine Standortbestimmung ermöglicht, aber einen Hinweis auf den ungefähren Aufenthaltsort liefern kann. Dabei stellte sich heraus, dass sich das Schlauchboot nicht, wie von den Männern geplant, nach Westen, sondern nach Osten bewegt hatte.

Die Suche konzentrierte sich damit auf ein Gebiet vor Warnemünde. Als die Männer im Schlauchboot eine gelbe Tonne sichteten, gelang es ihnen, sich daran festzumachen. Mit diesem Hinweis konnte die „Konrad-Otto“ die drei um 14.30 Uhr an Bord nehmen, wo sie mit wärmenden Decken versorgt wurden. Das Schlauchboot nahmen die Seenotretter in Schlepp und brachten es zurück nach Kühlungsborn. Den Männern geht es den Umständen entsprechend gut.

Christian Tiedt / DGzRS am 21.11.2011
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