Megayachtentwurf „Ghost“, Ken Freivokh Megayachtentwurf „Ghost“, Ken Freivokh
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Ken Freivokhs Geisterschiff

Martin Hager / BOOTE EXCLUSIV am 28.07.2011

Seinen neuen 144-m-Entwurf hat der britische Designer „Ghost“ getauft. Passender geht's kaum, wenn sich Formen vor den Augen aufzulösen scheinen...

Megayachtentwurf „Ghost“, Ken Freivokh

Gespenstisch: Ken Freivokhs 144-m-Entwurf durchbricht im wahrsten Sinne jede Konvention.

Nun ist sie auch bei den Yachtdesignern angekommen, die Mode des Dekonstruktivismus. So wie Frank Gehry oder Zaha Hadid mit ihrer Event-Architektur auftrumpfen, so geht jetzt auch Ken Freivokh in die Vollen bei der Trennung und erneuten Zusammenfügung von Struktur und Oberfläche.

Die Konstruktion beruhe auf der „Rückkehr zur Struktur in ihrem pursten Sinne”. Der Brite nennt seinen Entwurf für eine 144 Meter lange Silhouette „Ghost“ und behauptet, das von ihm so genannte „kontrollierte Chaos“ sei „total funktional“ und die Trennung von Strukturelementen und Außenhaut „optimal effizient“.

Mal sehen, ob sich dafür ein Eigner findet, der noch nichts davon hörte, dass Sensations-Architektur ganz schön unpraktisch sein kann. Die See verzeiht nicht.

Martin Hager / BOOTE EXCLUSIV am 28.07.2011