Seenotkreuzer „Berlin“ Seenotkreuzer „Berlin“
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Kranker Kapitän auf Containerfrachter

Christian Tiedt / DGzRS am 18.05.2011

In der vergangenen Nacht barg der Seenotkreuzer „Berlin“ vor Kiel den Kapitän eines Containerfrachters ab. Der Mann war an Bord zusammengebrochen.

Seenotkreuzer „Berlin“

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Das unter Zypern-Flagge laufende Schiff war auf dem Weg nach Finnland, als der Kapitän an Bord zusammenbrach. Die sofort alarmierten Seenotretter des Seenotkreuzers „Berlin“ von der Station Laboe nahmen an Bord des 135 Meter langen Containerfrachters mit einem Rettungsassistenten zunächst die medizinische Erstversorgung vor, während der Frachter auf die Reede Kiel-Holtenau zurückkehrte.

Nach einer ersten Stabilisierung brachten die Seenotretter den Mann zum Weitertransport ins Krankenhaus an Land. Der Einsatz war um 03.50 Uhr abgeschlossen.

Bereits am Nachmittag (Dienstag, 17. Mai) waren die Seenotkreuzer „Hans Hackmack“  von der Station Grömitz und „Bremen“ aus Großenbrode einem Segler zu Hilfe gekommen, der durch einen Schmorbrand in der Elektrik etwa sechs Seemeilen (elf Kilometer) südlich von Fehmarn trieb.

Das Tochterboot der „Hans Hackmack“ schleppte die 12 Meter lange Segelyacht mit vier Personen an Bord sicher in den Hafen von Großenbrode. Anschließend sorgten die Seenotretter für eine Überwachung des Schiffes im Hafen durch die dortige freiwillige Feuerwehr. Die vier Segler blieben unverletzt.

Christian Tiedt / DGzRS am 18.05.2011
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