Streifenboot der Wasserschutzpolizei in Brandenburg. Streifenboot der Wasserschutzpolizei in Brandenburg.
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Länderübergreifende Polizeikontrollen

Innenministerium Brandenburg / Polizei am 17.06.2011

Bei Kontrollen in der Zeit vom Himmelfahrtstag bis zum Pfingstmontag hat die Wasserschutzpolizei Brandenburg mehr als 500 Rechtsverstöße festgestellt.

Unter den Rechtsverstößen waren 22 Fälle von Alkohol am Ruder, wie das Innenministerium am Donnerstag in Potsdam mitteilte. Spitzenreiter unter den Alkoholsündern war ein Sportbootführer, der mit 2,61 Promille auf der Elbe unterwegs war. Die weiteren Sanktionen galten Verstößen gegen Fahrregeln auf den Wasserstraßen, der Missachtung von Verkehrszeichen, Liegeverboten sowie Geschwindigkeitsüberschreitungen. Insgesamt wurden während der Aktion in Brandenburg 2.374 Schiffe und Boote kontrolliert.

Allein in der Region Dahme-Spreewald waren es dabei 339 Wasserfahrzeuge. Hier wurden sechs alkoholisierte Skipper gestoppt. Ein Sportbootführer aus Berlin pustete einen Wert von 1,76 Promille. Auch seine Fahrt war beendet; er musste zur Blutprobe.

Die Kontrollen fanden zeitgleich auch in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin statt. In allen beteiligten Ländern zusammen wurden gut 4.300 Schiffe und Boote überprüft. Dabei wurden fast 960 Verstöße geahndet. Dabei wurden auch 34 Schiffsführer wegen Alkoholgenuss zur Verantwortung gezogen. Für Schiffsführer gilt ebenso wie für Autofahrer die 0,5 Promille-Grenze.

Innenministerium Brandenburg / Polizei am 17.06.2011