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Rettung nach Kabelbrand auf Motoryacht

Christian Tiedt / DGzRS am 07.10.2011

Auf der Kieler Förde kamen die Seenotretter einer Motoryacht zur Hilfe, bei der ein Brand im Motorraum ausgebrochen war. Das Feuer wurde gelöscht.

Nachdem die zweiköpfige Besatzung der Motoryacht starke Rauchentwicklung aus dem Maschinenraum bemerkt hatte, löste sie die CO2-Anlage aus, alarmierte die Seenotretter und stieg sicherheitshalber auf eine in der Nähe befindliche Segelyacht über.

Das Seenotrettungsboot „Bottsand“ der Freiwilligen-Station Laboe befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Kontrollfahrt im Revier und war in kürzester Zeit am Havaristen. Von der dreiköpfigen Besatzung stieg ein Mann auf die führerlose Motoryacht über und stellte eine Leinenverbindung mit dem Tochterboot des inzwischen ebenfalls eingetroffenen Seenotkreuzers „Berlin“ her, das den Havaristen nach Schilksee schleppte.

Die „Bottsand“ übernahm die Besatzung des Havaristen von der Segelyacht und brachte sie an Land. In Schilksee wartete bereits die von der Seenotleitung Bremen der DGzRS alarmierte Berufsfeuerwehr, die den Brand endgültig löschte. Die beiden Besatzungsmitglieder der Motoryacht blieben unverletzt.

Christian Tiedt / DGzRS am 07.10.2011