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Salonboote dürfen weiterfahren

Robert Tremmel am 22.01.2014

Die Vielfalt auf den Wasserstraßen bleibt vorerst erhalten: In der Auseinandersetzung um die Charter mit Skipper gab es einen Vergleich vor Gericht.

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Gemeinsam Flagge zeigen: Salonboote bei einer Schiffsdemo auf der Spree 2013.

Die Vielfalt auf den Wasserstraßen bleibt vorerst erhalten: Das Berliner Verwaltungsgericht vermittelte einen Vergleich zwischen klagenden Charterunternehmen und dem Bundesverkehrministerium. Danach wurde die Novelle der Binnenschiffsuntersuchungsanordnung auf den Stand von 2012 zurückgenommen. Somit dürfen Schiffe bis 25 Meter weiterhin als Sportboote vermietet werden – inklusive Skipper. Der Vergleich rettet viele der historischen Salonboote, die vor allem in der Hauptstadt unterwegs sind.

Nun richten sich die Blicke auf einen neuen Gesetzesentwurf zur Sportbootvermietung, der wegen der dreimonatigen Koalitionsverhandlungen im Bund bis dato auf sich warten ließ. Insider erwarten eine Regelung mit mehr Augenmaß. Demnach soll künftig stärker nach Größe und zugelassener Personenzahl auf den Sportboo-ten differenziert werden. So könnten Boote unter zwölf Metern Länge mit weiterhin lockeren Bestimmungen rechnen, Anbieter von Gruppencharter mit gestelltem Skipper sowie größeren Booten müssten sich hingegen auf sicherheitsbedingte Auflagen einstellen – eine Praxis, die ohnehin schon bei der Zulassung von neuen Schiffen von den Schifffahrtsbehörden angewandt wurde.

Robert Tremmel am 22.01.2014