Sporthafen Gelting-Mole Sporthafen Gelting-Mole
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Vier Sterne für Sporthafen Gelting-Mole

Solweig Schöllermann am 10.03.2012

Verdiente Auszeichnung an der Flensburger Förde: Der Sporthafen Gelting-Mole bekam vom Deutschen Tourismusverband vier blaue Sterne verliehen.

Sporthafen Gelting-Mole

Der Sporthafen Gelting-Mole am Südufer der Flensburger Förde.

Die Messlatte wurde von Anfang an hoch gesteckt, 4 Sterne sollten das Ziel sein. Der Weg dahin war lang. Nun ist es geschafft, der Sporthafen Gelting-Mole wurde im November 2011 vom Deutschen Tourismusverband mit 4 von 5 blauen Sternen in den Bereichen „Außendarstellung, Sicherheit, Sanitäranlagen, Service, Freizeit, Management und Umweltschutz“ ausgezeichnet.

In einer kleinen Feierstunde im Restaurant „Sonne und Meer“ in Gelting-Mole wurde die Urkunde am 23. Februar durch Catrin Homp, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein, offiziell übergeben. In Ihrer Ansprache berichtete sie von den harten Bedingungen, denen sich die Hafengesellschaft während des Prüfungsverfahrens durch einen unabhängigen Gutachter stellen musste. Dem Wassertourismus in Schleswig-Holstein eröffnen sich auch in Zukunft noch gute Entwicklungschancen, sofern sich Hafenbetreiber – wie in Gelting-Mole- für ständige Qualitätsverbesserungen ihrer Anlagen einsetzten.

Zuvor skizzierte Geschäftsführer und Mitbegründer der Gesellschaft, Johannes Petersen, in seiner Begrüßungsrede kurz die Entstehungsgeschichte des Yachthafens. Angefangen hatte alles mit der Idee von 6 Seglern Mitte der 1970er Jahre, einen geschützten Hafen in der Geltinger Bucht zu errichten. Bis dato lagen die Schiffe ungeschützt in einem Bojenfeld vor Wackerballig. Ein um das andere Mal hatten sich die Schiffe bei Sturm losgerissen und trieben an Land.

Die offizielle Eröffnung des Hafens erfolgte 1979. Eine Weiterentwicklung des Areals ergab sich nach Einstellung des Fährbetriebes der „Gelting-Faborg“ Ende der 1990er Jahre. Auf dem Gelände befinden sich heute ein Restaurant, ein Kiosk, eine Krankengymnastikpraxis, eine Sauna, ein Kinderspielplatz, eine Dieseltankstelle ein Anlegesteg für Großsegler und Lagerflächen.

Um in dem zunehmenden Wettbewerb mit anderen Marinas weiter gut bestehen zu können, erfolgte 2010 die Teilnahme an dem vom Land Schleswig-Holstein geförderten landesweiten Projekt „Qualitätsoffensive im Segeltourismus“, das zum Ziel hat, die Qualität in den Yachthäfen zu steigern und zu sichern. Um zu sehen, wo Gelting-Mole im Vergleich zu anderen Häfen steht, hat sich die Gesellschaft der Zertifizierung gestellt.

Pläne für die Zukunft gibt es in Gelting-Mole bereits, damit sich See- und Sehleute gleichermaßen in entspannter Atmosphäre erholen können. Derzeit erfolgen noch umfangreiche Sanierungsarbeiten an den Steganlagen. Mittelfristig soll neben einem Wohnmobilstellplatz und einer Halle für Winterlager und Bootsreparaturen vorrangig der ehemaligen Fährterminal zu einer Wachstation nebst Ankerplatz für die Crew der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger umgebaut werden, um den „Freiwilligen Helfern“ eine zeitgemäße Unterkunft zu schaffen.

Solweig Schöllermann am 10.03.2012