Schlepper Schlepper

Reportage: Hamburger Hafenschlepper

De Schlepper un sien Crew

Jan Jepsen am 04.07.2019

Wir begleiten die Crew des Hamburger Hafenschleppers ZP „Boxer“. Ein Tag zwischen Ozeanriesen, Containerbergen und Escort-Service.

Sie hören auf "Bear", "Boxer", "Bison" und "Bulldog". Was nach den Rausschmeißern und Türstehern des Hamburger Hafens klingt, dem Tor zur Welt, verhält sich in Wahrheit genau umgekehrt: Die Schiffe sind echte Abschleppprofis, jeder für sich fähig, 80 Tonnen durchs Wasser zu ziehen.

Und so sehen sie auch aus – kraftstrotzend, echte Muskelprotze. Ein wenig aufgepumpt. Als kämen sie gerade aus der Muckibude.

Die Rede ist von Schleppern, den Originalen. Ohne diese Helfer im Hafen wären die Containerriesen – als größte fahrende Konstruktionen des Menschen – ziemlich aufgeschmissen. Einmal in die Elbe eingelaufen, wären sie so plump und hilflos wie ein Pottwal in der Reuse, unfähig, auf so engem Raum allein zu manövrieren. Geschweige denn an- und abzulegen. Höchste Zeit für eine kleine Hommage an die treibende – oder besser: ziehende – Kraft der Weltwirtschaft.

Hamburger Schlepper

Ohne Schlepper läge nicht nur Hamburgs Hafen im Dornröschenschlaf. Der gesamte Handel käme zum Erliegen.

Ich bin zu Gast an Bord des ZP "Boxer", 24 Meter lang, halb so breit. 2012 vom Stapel gelaufen. Ein hochmodernes Spezialschiff der Firma Kotug Smit Towage. Markenzeichen der Reederei: ein leuchtend roter Rumpf. An der Schlepperbrücke in Neumühlen nimmt mich Käpt’n Rocco Voss in Empfang... 

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der August-Ausgabe von BOOTE. 

Hier erhältlich ab dem 17.Juli.2019. 

Jan Jepsen am 04.07.2019