Wasserschutzpolizei Wasserschutzpolizei

Reportage: Wasserschutzpolizei

Gemeinschaft auf dem Wasser

Marc Princz-Schelter am 28.02.2018

Was unterscheidet die Wasserschutzpolizei von der „normalen“ sogenannten Schutzpolizei? Wir begleiteten drei Mainzer Beamte in ihrem Arbeitsalltag auf dem Rhein

Es ist ein heiterer Frühlingstag im Industriehafen Mainz. Die Sonne scheint, es herrschen sommerliche Temperaturen, eigentlich zu warm für diese Jahreszeit. Es ist nahezu windstill. Gute Voraussetzungen also, für einen erfolgreichen Arbeitstag als Wasserschutzpolizist, zumindest was die Rahmenbedingungen betrifft.

Es ist kurz vor acht am Morgen und die Drei-Mann-Crew um Teamleiter Markus Frensch macht sich bereit, den Dienst auf dem Wasser anzutreten. Steffen Lübke und Frank Senft begleiten den Leiter des Stabsbereiches heute auf dem Rhein. Drei Beamte sind notwendig, da im Falle des Ausfalls eines Crewmitglieds der weitere Betrieb immer sichergestellt werden muss.

Die Wasserschutzpolizei Rheinland-Pfalz verfügt über 16 große Streckenboote, ein Umweltkontrollboot und drei schnelle Sportkontrollboote. Heute sind die Polizisten mit der WSP-9 unterwegs, eins von drei derzeit in Mainz stationierten Streckenbooten, das durch zwei 330-PS-Motoren angetrieben wird und eine Spitzengeschwindigkeit von 51 Km/h hinlegen kann.

Laut Dienstplan hätte es heute eigentlich die WSP-4 sein sollen, die sich derzeit jedoch beim Service befindet. So müssen die Kollegen auf das Boot aus Bingen zurückgreifen. Die verschiedenen Wasserschutzpolizeidirektionen aus Rheinland-Pfalz helfen sich gegenseitig aus, wenn irgendwo ein Boot gebraucht wird.

Diese Flexibilität ermöglicht den Einsatz rund um die Uhr, je nach Bedarf.

„Das Schöne an dem Beruf ist, dass man die Freiheit hat, sich seinen Arbeitstag selbst zu gestalten.",

erklärt Senft, während er langsam den Rhein entlang tuckert. "Man kann eigenständiger entscheiden, welchem Aufgabenbereich man nachgeht als bei der Schutzpolizei."

Heute im Programm: die Kontrolle von Transportschiffen. Diese werden im Vergleich zu herkömmlichen Verkehrskontrollen an Land während der Fahrt durchgeführt.


Den komplette Reportage lesen Sie in der März-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 21. Februar im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher.

März 2018

Marc Princz-Schelter am 28.02.2018