HavarieMotorboot verliert Außenborder - Seenotretter und Polizei retten Crew

Tobias Frauen

 · 08.11.2022

Havarie: Motorboot verliert Außenborder - Seenotretter und Polizei retten CrewFoto: Bundespolizei
Die “Prignitz” und die “Hertha Jeep” bei der Bergung des havarierten Motorbootes vor Stralsund

Nach der Kollision mit einem Unterwasserhindernis drohte ein Boot vor Stralsund zu sinken. DGzRS und die Bundespolizei konnten Boot und Besatzung retten.

Am vergangenen Samstag mussten die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und die Bundespolizei gemeinsam ausrücken, um ein vor Stralsund havariertes Motorboot zu bergen. Das Boot war mit einem Unterwasserhindernis kollidiert, dabei riss der 300 PS starke Außenbordmotor ab. Das Boot nahm sofort Wasser.

Die aus zwei Männern bestehende Crew hatte der Kollision umgehend die Rettungsleitstelle See alarmiert. Zunächst gelang es ihnen noch, mit eigener Lenzpumpe den Wassereinbruch unter Kontrolle zu halten. Der abgerissene Motor hing jedoch noch an den Versorgungsleitungen unter dem Schiff.

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Das Bundespolizeischiff “Prignitz” war als erster vor Ort und sicherte den Havaristen. Kurz darauf traf das Seenotrettungsboot “Hertha Jeep” der Freiwilligenstation Stralsund am Unfallort ein und übernahm die beiden Crewmitglieder. Beide waren unverletzt und wohlauf.

Gemeinsam konnten die Seenotretter und die Besatzung der “Prignitz” anschließend den Außenborder sichern. Mit dem Kran des Bundespolizeischiffes wurde er auf dem Havaristen abgelegt. Ein Schadstoffaustritt konnte somit verhindert werden.

Die MV 13 der Wasserschutzpolizei Stralsund sperrte zur Sicherheit den Hafen Altefähr, um eine sichere Anlandung des Havaristen zu ermöglichen. Dort wurde er an Land auf einen Trailer verbracht.


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