Cruisen und LeistungZwei neue Jet Skis von Sea-Doo

Jan Zier

 · 20.09.2022

Cruisen und Leistung: Zwei neue Jet Skis von Sea-DooFoto: Hersteller

Der kanadische Hersteller BRP hat für die Saison 2023 gleich zwei neue Modelle seiner Sea-Doo genannten Jet Skis vorgestellt: Den Sea-Doo Explorer Pro 170 und den Sea-Doo RXP-X RS Apex 300

Der 3,73 Meter lange Sea-Doo Explorer Pro 170 mit dem schon bekannten 170-PS-Motor ist eher auf Langstreckentauglichkeit und Bequemlichkeit getrimmt, was bei jeder Expedition für ein ruhiges Gefühl sorgen soll. Das 2023er Modell verspricht nun mehr Komfort, verfügt über ein sieben Zoll großes Navigationsgerät mit Echolot von Garmin und einen Gepäckträger, auf dem unter anderem eine wasserdichte 100 Liter-Tasche Platz findet. Fast alle Sea-Doos sind kompatibel mit dem BRP-Audiosystem, hier ist es serienmäßig verbaut. Der Explorer Pro 170 hat außerdem einen Windabweiser, der den Fahrer ein wenig vor Wind und Wetter schützt. Sein Preis: 23.399 Euro, inklusive Mehrwertsteuer.

Topmodell mit 300 PS: Leistungsstärkster Jet Ski der Branche

Der 3,31 Meter lange Sea-Doo RXP-X RS Apex 300 hat dagegen gleich 300 PS und kostet 29.399 Euro, inklusive Mehrwertsteuer. Dafür gibt es laut Hersteller „die leistungsstärkste Plattform der Branche“, Kohlefaserkomponenten und „den branchenweit ersten Lenkungsdämpfer“. Er soll die Kontrolle und Lenkpräzision auf dem offenem Wasser verbessern. Das RXP-X RS Apex 300-Paket umfasst neben einer Stauraumabdeckung auch einen ergonomischen Beifahrersitz, mit dem das Wasserfahrzeug schnell mal von einem Einsitzer in einen Zweisitzer umgewandelt werden kann. Optisch zeichnet sich das Modell durch seine rennsportgrüne Farbgebung und Neon-Akzente aus. Formel-1-Pilot Daniel Ricciardo, der momentan noch für das McLaren-Team fährt, durfte im Mai den Sea-Doo RXP-X RS Apex 300 schon mal in den Gewässern vor Miami testen: „Dieses Ding ist sooooo gut!“ wird er zitiert.

Der Sea-Doo Explorer 170 ist auf Langstreckentaunglichkeit und Bequemlichkeit ausgelegt.

„Das Sea-Doo-Produktportfolio wurde erweitert, um allen Anforderungen des Wassersports gerecht zu werden“, sagt Sea-Doo-Managerin Alexandra Monti. „Wir haben festgestellt, dass die Fahrer neue und kreative Wege gefunden haben, um den Nutzen und den Spaß an ihrem Jet Ski zu erweitern, und das hat uns auch in diesem Jahr wieder inspiriert“.

Jet Ski “Spark” als kleinere Alternative

Wer günstiger einen solchen Jet Ski von Sea-Doo fahren will, für den gibt es beispielsweise den „Spark“ mit 60 PS, der laut BRP 7,34 Liter Benzin pro Stunde verbraucht und derzeit ab 7.375 Euro zu haben ist. Er hat Platz für zwei und kann mit den meisten Mittelklassewagen gezogen werden. Mit einem 90 PS-Motor schluckt der Spark neun Liter Benzin pro Stunde.

Der Hersteller „Bombardier Recreational Products“ (BRP) stellt nicht nur Jet Skis, sondern auch Schneemobile, Quads und andere All-Terrain Vehicles, aber auch ein Trike namens Can-Am Spyder Roadster. Auch die Außenborder von Evinrude kamen aus dem kanadischen Konzern – 2020 wurde die Produktion aber nach 113 Jahren eingestellt. In Deutschland war die Motorenmarke, trotz einiger neuer Modelle aber schon seit in den Jahren zuvor auf dem Rückzug. Mit einem Jahresumsatz von 7,6 Milliarden kanadischen Dollar beschäftigt das Unternehmen BRP weltweit fast 20.000 Mitarbeiter in über 120 Ländern. Das erste Wassermotorrad stellte Bombardier schon 1968 vor, es wurde von einem luftgekühlten 320-ccm-Motor angetrieben und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 25 mph. Nach nur zwei Jahren auf dem Markt wurde das Modell eingestellt. 1995 lag der jährliche Absatz des Sea-Doo aber schon bei über 100.000 Einheiten.

Weitere Infos unter sea-doo.com und unter brp.com

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