Galeon 340 FlyFoto: Hans-Günter Kiesel

MotorbooteGaleon 340 Fly

Unbekannt

 8/18/2012, Lesezeit: 3 Minuten

Sportliche Flybridge-Yacht mit dynamischen Kurven: Im Test von BOOTE konnte die neue Galeon 340 Fly aus Polen auf ganzer Linie überzeugen.

  Galeon 340 FlyFoto: Hans-Günter Kiesel
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Seit nunmehr 30 Jahren ist der Name Galeon ein fester Begriff für Qualitätsboote. Die 340 Fly gibt es mit einem oder zwei Dieselmotoren mit Z-Antrieben von Volvo Penta oder Cummins-Mer-Cruiser. Für Bodenseefahrten baut die Werft Cummins-VW-Dieselmotoren ein.

Was die gesamte Verarbeitung angeht, überzeugt das Boot außen mit hochglänzendem Gelcoat, das, wie am Testboot, auf Kundenwunsch an den Rumpfwänden lackiert werden kann. Alle Kunststoffschnittkanten sind verrundet und zum Teil auch versiegelt, innen schützt ein durchgehender Anstrich das Laminat. Die Holz-arbeiten fallen sauber und exakt aus, Decken- und Wandbespannungen sind akkurat ausgeführt. Nicht minder gut zeigen sich die technischen und elek-trischen Installationen.

Eine Doppelanlage plus Bugstrahlruder (Extra) bedeutet im Hafen exakte Manöver auf engem Raum. Ab- und Anlegen stellen keine Aufgaben. Um in langsamer Fahrt die Wellen niedrig zu halten, lassen wir beide Motoren nicht höher als 1000/min drehen und fahren knapp unterhalb der Rumpfgeschwindigkeit 6 kn schnell. Der Geradeauslauf bedarf dabei trotz synchron laufender Motoren hin und wieder einer Kurskorrektur.

Ab 2000/min oder 11 kn beginnt das Testboot zu gleiten, um 2400/min senkt sich der Bug, heißt Gleitfahrt erreicht. Mit ganz beigetrimmten Z-Antrieben bleibt die Voraussicht beim Übergang stets erhalten, in der Fahr-Trimm-Position +2 ist sie kurzfristig unterbrochen. Bei Vollgas drehen beide Motoren exakt, was der Hersteller erlaubt, und die Höchstgeschwindigkeit messen wir mit knapp 37 kn.

Nach Auswertung unserer Messwerte ermitteln wir in langsamer Fahrt einen theo-retischen Aktionsradius von
639 sm plus 15 % Reserve. Am wirtschaftlichsten ist man mit 28 kn unterwegs, wenn beide Motoren 3000/min drehen. Dann reicht eine Tankfüllung für eine Nonstop-Marschfahrt von etwa 233 sm und bei Vollgas von etwa 194 sm, zuzüglich Reserven. Das passt. Schalldruck: Bei Vollgas haben wir im geschlossenen Salon maximal 79 dB/A gemessen, im Cockpit 89 dB/A und bei ökonomischer Fahrweise 86 dB/A, das ist noch ausreichend. Wellen der Berufsschifffahrt werden problemlos gemeistert.

Gewöhnungsbedürftig, zumindest auf der Flybridge, fallen die Kurvenfahrten aus, wo man nach Halt sucht und, je nach Fahrstufe und Kurvenradius, mit einer mehr und weniger starken Krängung rechnen muss. An engster Stelle beträgt der Kurvendurchmesser etwa drei Bootslängen. Während der mit Marschfahrt gefahrenen 180°-Wenden taucht das Vorschiff mit ganz beigetrimmten Antrieben vorn etwas ein, die Fahrt bremst sich dabei merklich ab, und das Boot rauscht mit ordentlicher Krängung und knapp drei Bootslängen Kurvendurchmesser durch die Kurve. Behält man den Trimm in Fahrposition bei, begleitet das gleiche Fahrmanöver zwei bis drei Schaukelbewegungen, in keinem Fall aber hakt der Rumpf ein.

DEN GANZEN BOOTSTEST FINDEN SIE IN DER AKTUELLEN SEPTEMBER-AUSGABE VON BOOTE, DIE ES AB DEM 22. AUGUST IM HANDEL GIBT.