Außenborder-Werbung: Mercury Außenborder
Außenbordmotoren

1968-2000: Werbung für Außenborder

Christian Tiedt am 31.03.2012

Anzeigen sind ein Stück Technik- und Kulturgeschichte – und im Rückblick häufig unfreiwillig komisch. Eine Zeitreise durch die Außenborder-Werbung!

Außenborder-Werbung: Evinrude

1968: Von wegen Blumenkinder! Evinrude sieht die Freizeit '68 als „Abenteuer“ – etwa im epischen Kampf mit einem (Dank cleverer Bildperspektive) monströs groß erscheinenden Fisch.

Fotostrecke: 1968-2000: Außenborder-Werbung

Außenbordmotoren gibt es schon seit über 100 Jahren, fit für den Massenmarkt machte sie jedoch der Amerikaner Ole Evinrude ab 1910 mit einem stark vereinfachten (und vor allem funktionellen Modell), das der nur deshalb entwickelt hatte, um nicht immer rudern zu müssen, wenn seine Frau Appetit auf ein Eis hatte – denn das gab es nur auf der anderen Seite des Sees. an dem die Evinrudes wohnten. So zumindest lautet die Firmenlegende.

Ein halbes Jahrhundert später, in der 60ern, hatte sich Oles praktisches Anhängsel erstaunlich weiter entwickelt; eine ganze Reihe von Firmen war auf den Zug aufgesprungen und boten immer leistungsfähigere Außenbordmotoren an. Klar, dass die beworben werden wollten.

In unserem Archiv sind wir beim Stöbern immer wieder auf alte Anzeigen gestoßen, die diese Entwicklung über die Jahre darstellen: egal, ob in Schwarz-Weiß oder Farbe, ob textlastig oder mit sprechenden Bildern, ob bodenständig oder träumerisch. Grund genug, einmal eine Zusammenstellung in Angriff zu nehmen. Die interessantesten und skurrilsten dieser Anzeigen finden Sie deshalb hier in unserer Fotostrecke!

Christian Tiedt am 31.03.2012