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Motoren

Höher, schneller, weiter

Torsten Moench am 13.08.2019

Die neuen D4- und D6-Motoren sollen kräftiger, langlebiger und sparsamer als alle vorangegangenen Schweden-Triebwerke sein

Kennen Sie noch das Motto der Olympischen Spiele? "Citius, altius, for­tius" wird gemeinhin mit "Schneller, höher, weiter" ins Deutsche übersetzt. Was das mit einer Pressekonferenz im schwedischen Göteborg zu tun hat?
Nun, ich fühle mich unweigerlich an dieses Motto erinnert, als Johan Inden, Chef von Volvo Penta Europa, Mitte Mai vor die versammelte internationale Wassersport-Presse tritt und in der ihm eigenen entspannt-skandinavischen Art ein wahres Füllhorn neuer Motoren, Antriebe und Steuerungselemente vor uns ausbreitet.

Seine Kernaussage: Volvos neue D4- und D6-Motoren sind stärker, zuverlässiger und sparsamer als jemals zuvor.

In Zahlen: Den 3,7-Liter-Reihendiesel D4 gibt es nun mit Leistungen zwischen 150 PS und 320 PS, der größere 5,5-Liter-D6 deckt ein Spektrum zwischen 300 PS und 480 PS ab. In Summe reden wir also von nicht weniger als acht Motoren, denen dank neuer Zylinderköpfe, Kolben, Ventile, Kraftstoffeinspritzungen, Turbolader und sogenannter Supercharger, ich rede lieber von Kompressoren, ein neues und, so das Volvo-Gelöbnis, längeres Leben eingehaucht wurde.

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Mehr als 300 000 Entwicklungsstunden und rund 40 000 Stunden Testfahrten hat Volvo sich die Neuentwicklung seiner Parademotoren kosten lassen. Wir staunen nicht schlecht, als dann noch Volvo-Motoren-Papst Johan Wästeräng, inoffizieller Mastermind hinter all diesen Neuentwicklungen verkündet, dass sich die Wartungsintervalle der Maschinen verlängern, was bis zu 20 Prozent Kostenreduzierung bedeutet, und die Anzahl der beim Service auszutauschenden Teile so gering ist, dass hier weitere 40 Prozent Einsparungen zu realisieren sind – Chapeau!

In der Praxis sind die jährlichen Öl- und Impellerwechsel also Vergangenheit. Die Presse ist beeindruckt, ich bin es auch.

Um die Leistung der neuen Boliden ins Wasser zu bekommen, bedarf es neuer Antriebe. Die Drehmomente von rund 750 Nm beim stärksten D4 und bis zu 1100 Nm beim D6 verlangen nach entsprechend dimensionierten Wellen, Zahnrädern und Dichtungen. Und Volvo Penta wäre nicht Volvo Penta, gäbe es dafür keine Lösung.
Ein zweiter Vorhang geht auf, und ...

Den vollständigen Artikel  finden Sie in der September-Ausgabe von BOOTE. Ab dem 14.8.19  hier erhältlich

Torsten Moench am 13.08.2019