Volvo Penta D6-400 Volvo Penta D6-400
Innenbordmotoren

Überarbeitet: Volvo Penta D6-400

Sebastian Gollasch am 12.09.2012

Der schwedische Motorenbauer hat seinen stärksten Aquamatic-Diesel technisch überarbeitet: Damit ist der D6-400 jetzt zum Beispiel EVC-E fähig.

Volvo Penta D6-400

D6-400 Volvo Penta verbaut jetzt eine Temperatur-Messsonde am Turbolader-Abgasknie, um die Motorkühlung zu kontrollieren. Zur Steigerung der Kraftstoff-Effizienz wird ein größerer Ladeluftkühler installiert.

2011 präsentierte Volvo Penta seinen D6-400. Dabei handelt es sich um den stärksten Aquamatic-Dieselmotor mit Z-Antrieb von diesem Hersteller. Jetzt, etwa ein Jahr später, erfährt er eine kleine Überarbeitung. Am Motorblock mit den sechs Zylindern, die in Reihe angeordnet sind, ändert sich nichts. Auch beim Hubraum von 5,5 l bleibt alles beim Alten.

Einzig Elektrik, Ladeluftkühler und Turbolader-Abgasknie wurden verbessert und angepasst. Letzteren Arbeitsschritt machten die schwedischen Techniker aufgrund der Einführung der neuen EVC-E an der Elektrik, wodurch der Skipper wahlweise mit Steuerrad und Schaltung oder über die aufpreispflichtige Joystick-Steuerung in Verbindung mit der ebenfalls nicht serienmäßigen elektrischen Lenkung fahren kann. 

Um die Kraftstoff-Effizienz zu steigern, installiert Volvo Penta ab dem Modelljahr 2012 einen größeren Ladeluftkühler, der zur Senkung der Ansauglufttemperatur – und damit zur Erhöhung des Sauerstoffgehaltes – beiträgt. Für die Kontrolle der Motorkühlung besitzt das Turbolader-Abgasknie des D6-400-Antriebs eine Temperatur-Messsonde. Steigt der Wert über die von Volvo Penta festgelegte Grenze, schlägt die Elektrik Alarm. So will man laut Hersteller dem Skipper verdeckte oder verstopfte Kühlwasser-Öffnungen rechtzeitig zur Kenntnis bringen.

Sebastian Gollasch am 12.09.2012