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Motoren

Klassen-Fahrt

Erich Bogadtke am 31.12.2009

Außenborder: BOOTE ging mit fünf Mitgliedern der 30-PS-Klasse in Klausur. Im direkten Vergleich am Zodiac Futura der 4-m-Klasse stellen sich die Stärken und Schwächen der Prüflinge klar heraus.

Früher war ganz sicher nicht alles besser, aber vieles leichter. Es ist noch gar nicht lange her, da brachte ein 30-PS-Außenborder rund 50 kg auf die Waage.

Als Zweitakter war man seinerzeit zwar leicht, aber leider auch durstig und wegen der Rauchsignale und nervigen Geräusche schon von Weitem zu sehen und nicht zu überhören. Das war einmal.

Heute setzt man allein schon wegen der strengen Abgasvorschriften, die Zweitakter nur mit großem technischem Aufwand erreichen, auf Viertaktmotoren. Die sind im Vergleich mit den Zweitakt-Oldies sparsamer, leiser und deutlich komfortabler.

Auf der Kehrseite der Viertakt-Medaille stehen, trotz oder wegen der aufwendigen Ventilsteuerung und elektronischen Benzineinspritzung, Temperamentverlust und Gewichtszunahme.

So bleibt keiner der Testmotoren (fahrfertig mit Öl und Propeller) beim Wiegen unter der 80-kg-Marke. Besonders schwer hat es Yamahas F30, der nahezu baugleich mit seinem 10 PS stärkeren Bruder ist.

Erich Bogadtke am 31.12.2009