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Motoren

Kraft der zwei Herzen

Torsten Moench am 31.12.2009

Hybridtechnologie in Sportbooten ist serienreif – eine Bestandsaufnahme: Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging die Kaiserlich Deutsche Marine mit diesel-elektrisch befeuerten U-Booten auf Feindfahrt. Bei den Erfindungen der Neuzeit geht es ums Vergnügen.

Hybridantriebe in Wasserfahrzeugen sind tech-nisch gesehen ein alter Hut. Auch wenn es den „heutigen Erfindern am Ego kratzt“, müssen sie sich doch auf die Marinetechnik des angehenden 20. Jahrhunderts verweisen lassen.

Schon damals ging die Kaiserlich Deutsche Marine mit diesel-elektrisch befeuerten U-Booten auf Feindfahrt. Zugegeben, zumindest die Bezeichnung „Hybrid“ ist eine Erfindung der Neuzeit.

In den vergangenen rund 100 Jahren hat sich viel getan, und auch der heutige Entwicklungsstand markiert sicher noch lange nicht das Ende.

Dennoch sind die aktuell angebotenen Hybrid-Motorboote technisch so ausgereift, dass sie im Gegensatz zu ihren meist nur als Einzelstücke gefertigten Vorläufern der Achtziger- und Neunzigerjahre das Prädikat „Praxistauglich“ verdienen.

Am Beispiel zweier Motorboote, einem Sport- und einem Tourenboot, wollen wir den aktuellen Entwicklungsstand in Sachen maritimer Hybridtechnologie erklären.

Torsten Moench am 31.12.2009