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Motoren

Lage-Besprechung

Erich Bogadtke am 31.01.2010

Schnelle Boote werden langsam, Komfort und Sicherheit nehmen ab, allein der Spritverbrauch zeigt steigende Tendenz. Die Ursache ist immer die gleiche: falscher Trimm. Es sind nicht nur Neulinge, die bei dem Thema resigniert das Handtuch werfen.

Es sind nicht nur Motorboot-Neulinge, die bei dem sich ständig wiederholenden Kauderwelsch der „Fachleute“ zum Thema Trimm und Trimmen resigniert das Handtuch werfen.

Was dem einen klar und verständlich erscheint, lässt den anderen schier verzweifeln. Dabei ist richtiges Trimmen beileibe keine wissenschaftliche Arbeit. Die leistet der Konstrukteur am Computer oder Zeichenbrett.

Er platziert Motor, Tank und Einbauten an die richtige Stelle und legt anhand des berechneten Gewichtes die (konstruktive) Wasserlinie fest.

Der Eigner braucht dann eigentlich „nur“ noch darauf zu achten, dass sein Boot auf der vorgezeichneten Linie im Wasser schwimmt. Das heißt, es sollte nach Möglichkeit weder überladen noch heck- oder buglastig sein.

Verdränger müssen demnach in Ruhelage horizontal auf dem Wasser liegen, wobei die Unterseite des Wasserpasses oder die Oberkante des Unterwasseranstriches deutlich sichtbar sein sollten.

Liegt eines von beiden unterhalb der Wasserlinie, ist das Boot überladen. Abspecken ist angesagt.

Erich Bogadtke am 31.01.2010