Motorbootwissen für Einsteiger: Teil 1 - Das richtige BootFoto: Mercury

Einsteiger Motorbootwissen für Einsteiger: Teil 1 - Das richtige Boot

 

13.4.2016, Lesezeit: 3 Minuten

Bootssport für jedermann – selbst ohne Führerschein: vom Schlauchboot bis zum Wasserwandern mit dem Kajütboot ist alles möglich. Wie es geht, verrät unsere Serie. Teil 1: die Bootstypen

Kajütboot: Wer mehrtägige Touren unternehmen will, wählt ein Kajütboot. Es bietet Schlafraum, oft auch noch eine Kochgelegenheit und eventuell ein Chemie-Toilette. Aufgrund des Einbautanks ist die Reichweite größer.
Kajütboot: Wer mehrtägige Touren unternehmen will, wählt ein Kajütboot. Es bietet Schlafraum, oft auch noch eine Kochgelegenheit und eventuell ein Chemie-Toilette. Aufgrund des Einbautanks ist die Reichweite größer.
Foto: Christian Tiedt
Schlauchboot: Es ist preiswert in der Anschaffung, leicht zu transportieren und verzeiht Einsteigern die meisten Fahrfehler. Angetrieben wird es von Außenbordern mit normaler Schaftlänge.
Schlauchboot: Es ist preiswert in der Anschaffung, leicht zu transportieren und verzeiht Einsteigern die meisten Fahrfehler. Angetrieben wird es von Außenbordern mit normaler Schaftlänge.
Foto: Christian Tiedt
Angelboot: Robustes Sportboot zwischen 3 und 5 m Länge für bis zu sechs Personen. Fahrer und Crew sitzen auf quer montierten Sitzbänken, den sogenannten Duchten. Auch hier kommen Außenborder zum Einsatz.
Angelboot: Robustes Sportboot zwischen 3 und 5 m Länge für bis zu sechs Personen. Fahrer und Crew sitzen auf quer montierten Sitzbänken, den sogenannten Duchten. Auch hier kommen Außenborder zum Einsatz.
Foto: Christian Tiedt
Mehrzweckboot: Dieser Bootstyp, auch Centerkonsole genannt, ist ein Allrounder. Mit dem trailerbaren Boot kann man Wasserski laufen, angeln oder Tagestouren unternehmen. Es bietet Platz für bis zu sechs Personen.
Mehrzweckboot: Dieser Bootstyp, auch Centerkonsole genannt, ist ein Allrounder. Mit dem trailerbaren Boot kann man Wasserski laufen, angeln oder Tagestouren unternehmen. Es bietet Platz für bis zu sechs Personen.
Foto: Christian Tiedt
Kajütboot: Wer mehrtägige Touren unternehmen will, wählt ein Kajütboot. Es bietet Schlafraum, oft auch noch eine Kochgelegenheit und eventuell ein Chemie-Toilette. Aufgrund des Einbautanks ist die Reichweite größer.
Kajütboot: Wer mehrtägige Touren unternehmen will, wählt ein Kajütboot. Es bietet Schlafraum, oft auch noch eine Kochgelegenheit und eventuell ein Chemie-Toilette. Aufgrund des Einbautanks ist die Reichweite größer.
Foto: Christian Tiedt
Schlauchboot: Es ist preiswert in der Anschaffung, leicht zu transportieren und verzeiht Einsteigern die meisten Fahrfehler. Angetrieben wird es von Außenbordern mit normaler Schaftlänge.
Schlauchboot: Es ist preiswert in der Anschaffung, leicht zu transportieren und verzeiht Einsteigern die meisten Fahrfehler. Angetrieben wird es von Außenbordern mit normaler Schaftlänge.
Foto: Christian Tiedt
Schlauchboot: Es ist preiswert in der Anschaffung, leicht zu transportieren und verzeiht Einsteigern die meisten Fahrfehler. Angetrieben wird es von Außenbordern mit normaler Schaftlänge.
Angelboot: Robustes Sportboot zwischen 3 und 5 m Länge für bis zu sechs Personen. Fahrer und Crew sitzen auf quer montierten Sitzbänken, den sogenannten Duchten. Auch hier kommen Außenborder zum Einsatz.
Mehrzweckboot: Dieser Bootstyp, auch Centerkonsole genannt, ist ein Allrounder. Mit dem trailerbaren Boot kann man Wasserski laufen, angeln oder Tagestouren unternehmen. Es bietet Platz für bis zu sechs Personen.
Kajütboot: Wer mehrtägige Touren unternehmen will, wählt ein Kajütboot. Es bietet Schlafraum, oft auch noch eine Kochgelegenheit und eventuell ein Chemie-Toilette. Aufgrund des Einbautanks ist die Reichweite größer.

Schlauchboote

Wer oft das Revier wechselt und ohne Bootsanhänger, dem sogenannten Trailer, auskommen möchte, ist mit einem Schlauchboot gut bedient. Diese Boote bieten Platz für bis zu fünf Personen, sind gut im Kofferraum zu transportieren und lassen sich auch von Anfängern problemlos steuern.

Je nach Motorisierung ist damit von gemütlichen Picknicktouren bis zum sportlichen Wasserskilaufen alles möglich.

Mit den maximal ohne Führerschein zu fahrenden 15 PS am Heck erreicht man bis zu 40 km/h. Hinzu kommt, dass man als Schlauchbootfahrer keine Angst vor kleinen Remplern, beispielsweise beim Anlegen, haben muss. Moderne Schlauchboote sind äußerst robust und verzeihen Anfängerfehler klaglos.

Gefahren werden Schlauchboote von der Pinne. Das heißt Lenkung, Gas und Schaltung sind fest am Motor installiert, der Fahrer sitzt hinten im Boot. Das spart Platz und vermittelt ein sehr direktes Gefühl für Boot und Motor. Nicht grundlos beginnt fast jede Bootskarriere im Schlauchboot. Was man hier lernt, kann man später problemlos auf jeden anderen Bootstyp übertragen.

Sportboote

Die nächste Klasse bilden die sogenannten offenen Sportboote. Offen deshalb, weil sie keine Kabine oder abgeschlossenen Räume haben. Diese Boote bieten bei gleichen Außenabmessungen mehr Innenraum als Schlauchboote, da der umlaufende Tragschlauch fehlt. Darüber hinaus verfügen sie über einen fest montierten Fahrstand, an dem Lenkrad sowie Gasgriff und Schaltung ihren Sitz haben.

Je nach Modell bieten offene Sportboote Platz für bis zu sechs Personen (bestimmte Modelle auch mehr), sodass die gesamte Familie am Bootserlebnis teilhaben kann. Im Gegensatz zum Schlauchboot sitzen die Mitfahrer dabei nicht auf dem Schlauch, sondern auf gepolsterten Sitzen oder Bänken. So lassen sich auch längere Touren komfortabel absolvieren.

Ausgerüstet mit Windschutzscheibe und klappbarem Cabrioverdeck, kann man mit diesem Bootstyp auch einen plötzlichen Regenschauer "abwettern", ohne nasse Füße zu bekommen.

Offene Sportboote bestehen überwiegend aus glasfaserverstärktem Kunststoff, dem sogenannten GFK. Dieses Material ist stabil, einfach zu pflegen und macht Boote äußerst langlebig. Eine Lebensdauer von mehr als 30 Jahren ist bei Kunststoffbooten keine Ausnahme. Kombiniert mit einem führerscheinfreien Außenbordmotor, erreichen offene Sportboote, abhängig von Größe und Beladung, Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h. Transportiert werden Boot und Motor auf einem Bootsanhänger, dem sogenannten Trailer.

Kajütboote

Kommen wir zu den Kajütbooten. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um Kunststoffboote mit Kajüte oder Kabine. Es gibt sie in verschiedenen Größen ab etwa 4,50 m Länge. Neben den Vorteilen des vorweg beschriebenen Sportbootes bieten sie eine wesentliche Zusatzoption: die Übernachtungsmöglichkeit.

Mit Kajütbooten kann man problemlos mehrtägige Törns absolvieren und ist nicht zwingend auf einen Hafen oder Zeltplatz angewiesen.

Als führerscheinfreie Version mit einem 15-PS-Motor erreichen sie Reisegeschwindigkeiten von etwa 20 km/h bei Reichweiten bis zu 150 km. Je nach Ausstattung und Preis, verfügen sie darüber hinaus über eine kleine Kochgelegenheit (Pantry) und eine Camping-Toilette.

Kajütboote sind insbesondere bei Familien mit kleinen Kindern beliebt, weil sie neben der Kabine meist auch ein rundherum geschlossenes Cockpit besitzen, in dem sich Kinder sicher bewegen können.