Bootstest - Eiligs BlechleFoto: Hans-Günter Kiesel

MotorbooteBootstest - Eiligs Blechle

Ralf Marquard  

29.2.2008, Lesezeit: 2 Minuten

Buster M und Linder Arkip 460: Zwei Aluminiumboote, die durch Ihre Verarbeitung überzeugen. Aufgrund der Leichtbauweise kann man die Boote problemlos transportieren - startklar für Familienausflüge oder Angeltouren.

Aluminium-Boote haben den Ruf, leicht, aber dennoch sehr robust und pflegeleicht zu sein. Um das zu erreichen, werden unsere Testboote – Buster M und Linder Arkip – aus speziellem Marine-Aluminium gefertigt.

Die Buster-Techniker lackieren ihr Boot teilweise noch miteiner Spezialfarbe, um den Oberflächen einen harten unddamit pflegeleichten Charakter zu geben.Ansprüche, die ebenfalls die Alu-Bleche der schwedischen Linder erfüllen.Bei der Bauweise setzt Linder auf speziellen Formbau, Nieten, Schrauben und nur wenige Schweißnähte. Auf der finnischen Buster findet man geschweißte Formen und ebenfalls Nieten. Beide Hersteller erledigten ihre Form- undMontagearbeiten sorgfältig und entgrateten die Schnittkantender Alubleche bis auf wenige Stellen ordentlich.

Aufgrund der Leichtbauweise lassen sich beide Booteproblemlos mit ungebremsten 550-kg-Trailern transportieren,die man mit Zugautos der Kompakt-Klasse ziehen kann.Als Revier empfehlen die Hersteller Binnen- und küstennaheGewässer (CE-Kategorie C). Mit Längen von gut 4,50 m bietet das Testduo Platz für rund fünf Personen. Ideal alsofür Familienausflüge oder Angeltouren mit Freunden.

Bei der Motorisierung sind sich die Bootshersteller zumindest in der Schaftlänge einig: Beide empfehlen Langschafter.

An den Spiegel der Buster dürfen maximal 40 PS und an dender Linder sogar 50 PS. Wir fuhren beide mit 40-PS-Motoren(siehe dazu auch Außenbordervergleich in BOOTE 10/2007).

Da Suzuki Linder-Boote in Deutschland vertreibt, hängt anderen Spiegel selbstverständlich auch ein Suzuki-Motor. Buster überlässt dagegen dem Händler die Wahl. Unsere Test-Buster fährt mit einem Außenborder aus dem Hause Honda.

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