Die Kunststoff-Oldies von der AmerFoto: Amerglass

MotorbooteDie Kunststoff-Oldies von der Amer

Ingrid Bardenheuer  

4.5.2011, Lesezeit: 2 Minuten

Niederländische Amerglass-Yachten haben treue Fans. Das Erbe der Klassiker aus Kunststoff pflegt eine engagierte Interessengemeinschaft.

  AmerglassFoto: Amerglass BV
Amerglass
  AmerglassFoto: Amerglass BV
Amerglass

Als die niederländische Hitters-Werft um 1970 mit einer 9,60-m-Yacht auf den Markt kam, ahnten die Konstrukteure wohl kaum, dass sie gerade einen Klassiker auf den Weg gebracht hatten: die Amerglass 32. Das Boot, in verschiedenen Ausführungen bis Anfang der 1980er gebaut, begeistert bis heute. Etwa 20 Eigner und Freunde der Modellreihe haben sich zu einer Interessengemeinschaft zusammengetan. 1994 war das erste Treffen, 2001 das letzte. Im Juni will man sich erneut sehen.

Treffen an Bord: Ulrich Krings (rechts) hat Kontakt zu etlichen Amerglass-Eignern, auch in den Niederlanden und in der Schweiz.
Treffen an Bord: Ulrich Krings (rechts) hat Kontakt zu etlichen Amerglass-Eignern, auch in den Niederlanden und in der Schweiz.
Foto: Amerglass BV
Perfektion in Polyester: Auch wenn man so heute vielleicht nicht mehr unbedingt werden würde, 1971 sah man das ganz anders. Anzeige in BOOTE für den Klassiker Amerglass 32.
Perfektion in Polyester: Auch wenn man so heute vielleicht nicht mehr unbedingt werden würde, 1971 sah man das ganz anders. Anzeige in BOOTE für den Klassiker Amerglass 32.
Foto: Amerglass
Aufgesetzter Außensteuerstand: Der Rumpf der beliebten 32er bekam ein neues Deckshaus mit Flybridge – die Atlantik war geboren.
Aufgesetzter Außensteuerstand: Der Rumpf der beliebten 32er bekam ein neues Deckshaus mit Flybridge – die Atlantik war geboren.
Foto: Amerglass BV
Lebensgefühl der sonnigen Siebziger: Werftprospekt für die Amerglass Atlantik von 1976.
Lebensgefühl der sonnigen Siebziger: Werftprospekt für die Amerglass Atlantik von 1976.
Foto: Amerglass BV
Die Rückseite: Bikinis und Badespaß auch auf Nordsee und IJsselmeer.
Die Rückseite: Bikinis und Badespaß auch auf Nordsee und IJsselmeer.
Foto: Amerglass BV
Hebel auf den Tisch: Mit zwei 120-PS-Dieseln von Fiat kam die 10 m lange Atlantik ins Gleiten.
Hebel auf den Tisch: Mit zwei 120-PS-Dieseln von Fiat kam die 10 m lange Atlantik ins Gleiten.
Foto: Amerglass BV
Nicht mehr und nicht weniger: Der Maha-Runner von Amerglass wurde Eignern 1980 als „das Boot der Achtziger Jahre“ angepriesen.
Nicht mehr und nicht weniger: Der Maha-Runner von Amerglass wurde Eignern 1980 als „das Boot der Achtziger Jahre“ angepriesen.
Foto: Amerglass BV
Werbefoto des Maha-Runners: kantig, dennoch schnittig und deshalb unverwechselbar war der Stil der Achtzigerjahre.
Werbefoto des Maha-Runners: kantig, dennoch schnittig und deshalb unverwechselbar war der Stil der Achtzigerjahre.
Foto: Amerglass BV
Treffen an Bord: Ulrich Krings (rechts) hat Kontakt zu etlichen Amerglass-Eignern, auch in den Niederlanden und in der Schweiz.
Treffen an Bord: Ulrich Krings (rechts) hat Kontakt zu etlichen Amerglass-Eignern, auch in den Niederlanden und in der Schweiz.
Foto: Amerglass BV
Perfektion in Polyester: Auch wenn man so heute vielleicht nicht mehr unbedingt werden würde, 1971 sah man das ganz anders. Anzeige in BOOTE für den Klassiker Amerglass 32.
Perfektion in Polyester: Auch wenn man so heute vielleicht nicht mehr unbedingt werden würde, 1971 sah man das ganz anders. Anzeige in BOOTE für den Klassiker Amerglass 32.
Foto: Amerglass
Perfektion in Polyester: Auch wenn man so heute vielleicht nicht mehr unbedingt werden würde, 1971 sah man das ganz anders. Anzeige in BOOTE für den Klassiker Amerglass 32.
Aufgesetzter Außensteuerstand: Der Rumpf der beliebten 32er bekam ein neues Deckshaus mit Flybridge – die Atlantik war geboren.
Lebensgefühl der sonnigen Siebziger: Werftprospekt für die Amerglass Atlantik von 1976.
Die Rückseite: Bikinis und Badespaß auch auf Nordsee und IJsselmeer.
Hebel auf den Tisch: Mit zwei 120-PS-Dieseln von Fiat kam die 10 m lange Atlantik ins Gleiten.
Nicht mehr und nicht weniger: Der Maha-Runner von Amerglass wurde Eignern 1980 als „das Boot der Achtziger Jahre“ angepriesen.
Werbefoto des Maha-Runners: kantig, dennoch schnittig und deshalb unverwechselbar war der Stil der Achtzigerjahre.
Treffen an Bord: Ulrich Krings (rechts) hat Kontakt zu etlichen Amerglass-Eignern, auch in den Niederlanden und in der Schweiz.

„Wie der Name ‚Amerglass‘ zustande kommt, ist einfach erklärt“, erzählt Amerglass-Fan Ulrich Krings. Das Boot sei zunächst in Drimmelen an der Amer produziert worden, verwendet habe man stets Glasfaserverstärktes Kunstharz (GFK) – daher die Wortschöpfung „Amerglass“.

Ulrich Krings fährt seine 2 x 72 PS starke Amerglass 32 AK, Baujahr 1974, bereits seit 33 Jahren. Der Krefelder ist Ansprechpartner für alle, die Fragen zum Thema haben oder beim sechsten Treffen der IG auf dem Mahnensee bei Rees (Rhein-km 843 RU) dabei sein möchten.

Aktueller Termin: 24.–25. Juni (Anreise 23. Juni, Abreise 26. Juni). Die Veranstaltung beim Rheinberger Yacht Club richtet sich nicht nur an eingeschworene Amerglass-Anhänger. Ulrich Krings: „Amerglass-Fahrer sind ja auch mit Eignern befreundet, die ein anderes Boot haben. Und die sind selbstverständlich mit eingeladen.“

Info: Tel. 02151-30 10 49, ulan1kr@t-online