Test: Azimut S7 - Heiße KohleFoto: Werft

MotorbooteTest: Azimut S7 - Heiße Kohle

Peter Laessig  

22.1.2018, Lesezeit: 2 Minuten

Viel Geduld, etwas Mut, modernste Werkstoffe, neue Ideen, gewagtes Design und aktuelle Technik können mehr als nur schwimmen

Herkömmlichen Bootsbau mit Kunstharz und Glasfasern (GFK) kann jeder, mit Epoxidharz und Kohlefaser (CFK) nicht. Als Ergebnis einer etwa zehn Jahre andauernden Entwicklungsphase ist die italienische Werft Azimut nun in der Lage, sich ihre Boote im wahrsten Sinn des Wortes zu "backen", zumindest teilweise.

Das Zauberwort heißt Carbon. Mit Kohlefaser gebaute Boote wiegen gegenüber herkömmlichem GFK-Bau weniger, was entweder höhere Geschwindigkeiten mit gleicher Motor-Leistung oder gleiches Tempo mit weniger PS bedeutet. Außerdem ermöglicht Leichtbau völlig neue Raum-, Struktur- und Designkonzepte, die bislang so nicht zu realisieren waren. Ein Weg, den Azimut offenbar einschlägt.
Tagesbad für Gäste
Tagesbad für Gäste
Foto: Werft
Kein Mangel an Liegeflächen
Kein Mangel an Liegeflächen
Foto: Werft
Carbon heißt Leichtbau und Spaß auf dem Wasser. Die S7 kann sich sehen lassen, wenn man schnell genug hinblickt
Carbon heißt Leichtbau und Spaß auf dem Wasser. Die S7 kann sich sehen lassen, wenn man schnell genug hinblickt
Foto: Werft
Wer isst schon gern drinnen, wenn es draußen mehr Spaß macht? Türen auf und Fenster hoch, so verschmelzen Cockpit und Salon zu einer Einheit
Wer isst schon gern drinnen, wenn es draußen mehr Spaß macht? Türen auf und Fenster hoch, so verschmelzen Cockpit und Salon zu einer Einheit
Foto: Werft
Dank tiefgezogener, zu öffnender Seitenfenster dringt viel Licht in den Salon und die frische Meeresbrise weht hinein
Dank tiefgezogener, zu öffnender Seitenfenster dringt viel Licht in den Salon und die frische Meeresbrise weht hinein
Foto: Werft
Der Smutje hat eine exzellente Wirkungsstätte
Der Smutje hat eine exzellente Wirkungsstätte
Foto: Werft
Edle Materialien, feinste Verarbeitung und die individuelle Klimatisierung sorgen für den Wohlfühlfaktor
Edle Materialien, feinste Verarbeitung und die individuelle Klimatisierung sorgen für den Wohlfühlfaktor
Foto: Werft
VIP-Kabine im Vorschiff: Wohnen auf der S7 hat Charme
VIP-Kabine im Vorschiff: Wohnen auf der S7 hat Charme
Foto: Werft
Tagesbad für Gäste
Tagesbad für Gäste
Foto: Werft
Kein Mangel an Liegeflächen
Kein Mangel an Liegeflächen
Foto: Werft
Kein Mangel an Liegeflächen
Carbon heißt Leichtbau und Spaß auf dem Wasser. Die S7 kann sich sehen lassen, wenn man schnell genug hinblickt
Wer isst schon gern drinnen, wenn es draußen mehr Spaß macht? Türen auf und Fenster hoch, so verschmelzen Cockpit und Salon zu einer Einheit
Dank tiefgezogener, zu öffnender Seitenfenster dringt viel Licht in den Salon und die frische Meeresbrise weht hinein
Der Smutje hat eine exzellente Wirkungsstätte
Edle Materialien, feinste Verarbeitung und die individuelle Klimatisierung sorgen für den Wohlfühlfaktor
VIP-Kabine im Vorschiff: Wohnen auf der S7 hat Charme
Tagesbad für Gäste

Zum Einsatz kommt Carbon derzeit in sieben Modellen. Eines davon ist die S7, ein etwas über 21 Meter langes Boot mit kleiner Flybridge, die in der Branche auch Sport-Bridge genannt wird – daher das S. Bei der S7 besteht zwar der Rumpf noch aus GFK, aber innen, an Deck und im Aufbau kommt Kohlefaser zum Einsatz, das nach Angaben der Werft im Mischungsverhältnis 50 zu 50 gebaut ist und neben anderem eine spürbare Gewichtsersparnis bringt. Das alleine reicht Azimut noch nicht, sie packen gleich drei IPS-Antriebe von Volvo Penta in das Boot.

Das bringen andere zwar auch, nur ist die Frage: "Wie?" Während bislang drei IPS-Antriebe zumeist in einer Ebene, sprich im flachen Bootsboden achtern nebeneinander eingebaut wurden, hat Azimut die beiden äußeren etwas V-förmig angeordnet.

Gelungene Raumaufteilung: Neben einer VIP-Kabine mit eigenem Bad im Vorschiff sind dahinter beidseitig zwei Gästekabinen samt Tagesbad an Backbord angeordnet. Mittschiffs dann die obligatorische Eignerkabine. Und die hat es in sich: ein diagonal angeordnetes Doppelbett, gegenüber eine TV-Wand, hinter der sich Waschbecken samt Badmöbel und die Tür zur Dusche und Toilette verstecken.

Den vollständigen Test lesen Sie in der Februar-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 17. Januar im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher.