Test: Jetboote - Hoch hinausFoto: Bombardier Recreational Products Inc., Sea-Doo

MotorbooteTest: Jetboote - Hoch hinaus

 

12.12.2017, Lesezeit: 3 Minuten

Sea-Doo sieht seine Produkte als Alternative zu kleinen Sportbooten. Wir machten vor Zypern die Probe aufs Exempel

Jetboote erfreuen sich auch als Beiboot zunehmender Beliebtheit. Diese Tatsache war Grund genug für uns, einen Blick auf die neuen Modelle des Marktführers Sea-Doo zu werfen. Sea-Doo ist eine Marke von BRP, Motorbootfahrern auch unter den Namen Evinrude oder Rotax ein Begriff. Ich machte mich also als kompletter Anfänger, der noch nie auf einem Jetboot, Jet-Ski ist übrigens ein Markenname der Japanischen Konkurrenz Kawasaki, gesessen hatte, auf den Weg nach Zypern.

Allrounder mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis: Der GTS ist gut zu trailern und angenehm zu fahren. Allerdings kommt er mit kleinem Motor und Direktantrieb, also nur Vorwärtsfahren ist möglich. Zuzüglich zum Touring- und Sportmodus gibt es noch einen Eco-Modus. Hier wird automatisch die wirtschaftlichste Leistung und die Drehzahl für die höchste Kraftstoffersparnis bestimmt
	Preis: ab 9399 €
Allrounder mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis: Der GTS ist gut zu trailern und angenehm zu fahren. Allerdings kommt er mit kleinem Motor und Direktantrieb, also nur Vorwärtsfahren ist möglich. Zuzüglich zum Touring- und Sportmodus gibt es noch einen Eco-Modus. Hier wird automatisch die wirtschaftlichste Leistung und die Drehzahl für die höchste Kraftstoffersparnis bestimmt Preis: ab 9399 €
Foto: Bombardier Recreational Products Inc., Sea-Doo
Im Sport-Modus braucht es nicht viel, um mit dem 192-kg-leichten Trixx abzuheben
Im Sport-Modus braucht es nicht viel, um mit dem 192-kg-leichten Trixx abzuheben
Foto: Bombardier Recreational Products Inc., Sea-Doo
Der RXT-X 300 kann mit seinen 300 PS beides: entspannt und sportlich
Der RXT-X 300 kann mit seinen 300 PS beides: entspannt und sportlich
Foto: Bombardier Recreational Products Inc., Sea-Doo
Auch ohne Wakeboarder hinten dran ein großes Vergnügen: der Wake 155
Auch ohne Wakeboarder hinten dran ein großes Vergnügen: der Wake 155
Foto: Bombardier Recreational Products Inc., Sea-Doo
Wakeborder aufgepasst. Die iControl-Funktion ermöglicht dem Fahrer die Anpassung der Startbeschleunigung je nach Erfahrungsstufe und hält dabei die Geschwindigkeit konstant. Es gibt fünf Beschleunigungsprofile für das bestmögliche Zugsporterlebnis. Der in drei Stufen verstellbare Zugmast ist als Standard verbaut, ebenso wie die abnehmbare Wakeboard-Halterung
	Preis: ab 13 699 €
Wakeborder aufgepasst. Die iControl-Funktion ermöglicht dem Fahrer die Anpassung der Startbeschleunigung je nach Erfahrungsstufe und hält dabei die Geschwindigkeit konstant. Es gibt fünf Beschleunigungsprofile für das bestmögliche Zugsporterlebnis. Der in drei Stufen verstellbare Zugmast ist als Standard verbaut, ebenso wie die abnehmbare Wakeboard-Halterung Preis: ab 13 699 €
Foto: Bombardier Recreational Products Inc., Sea-Doo
Spark Trixx wird seinem Namen gerecht. Er lässt sich per Knopfdruck am Lenker in fünf verschiedene Modi trimmen und besitzt hinten Stufenkeile für die Füße. Diese hat der "Basis- Spark" nicht, ebenso wie den höhenverstellbaren Lenker. Dieser Aquascooter ist agil und leicht zu lenken. Auf dem Bildschirm zu finden: Fahrmodus, Kraftstoffanzeige, Drehzahlmesser, Tachometer, Stundenzähler
	Preis: ab 9599 €
Spark Trixx wird seinem Namen gerecht. Er lässt sich per Knopfdruck am Lenker in fünf verschiedene Modi trimmen und besitzt hinten Stufenkeile für die Füße. Diese hat der "Basis- Spark" nicht, ebenso wie den höhenverstellbaren Lenker. Dieser Aquascooter ist agil und leicht zu lenken. Auf dem Bildschirm zu finden: Fahrmodus, Kraftstoffanzeige, Drehzahlmesser, Tachometer, Stundenzähler Preis: ab 9599 €
Foto: Bombardier Recreational Products Inc., Sea-Doo
Highlight meiner Reise. Mit 300 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,8 Sekunden ist dieses Biest im Sport-Modus nicht zu unterschätzen. Dank dem neuen, stabilen Rumpf, vorinstalliertem Bluetooth-Audiosystem, Badeplattform und etlichen Optionen auf der Zubehörliste wird dieses Modell allen Ansprüchen gerecht. Ein bequemer Sitz und die gepolsterte Kniestütze runden das Fahrerlebnis ab
	Preis: ab 18 899 €
Highlight meiner Reise. Mit 300 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,8 Sekunden ist dieses Biest im Sport-Modus nicht zu unterschätzen. Dank dem neuen, stabilen Rumpf, vorinstalliertem Bluetooth-Audiosystem, Badeplattform und etlichen Optionen auf der Zubehörliste wird dieses Modell allen Ansprüchen gerecht. Ein bequemer Sitz und die gepolsterte Kniestütze runden das Fahrerlebnis ab Preis: ab 18 899 €
Foto: Bombardier Recreational Products Inc., Sea-Doo
Rolls-Royce der Sea-Doo-Produktpalette. Hier sind viele Extras bereits als Standard verbaut: das Bluetooth-Audiosystem mit USB-Anschluss, Sicherheitsausrüstungssatz, Echolot und Wassertemperaturanzeige, um nur einige zu nennen. Die Sitzbank lässt sich teilen und ermöglicht so, sich gegenüber zu sitzen oder die Badeplattform zu vergrößern.  Mit 230 PS beschleunigt er von 0 auf 100 in 5,3 Sekunden, in der 300-PS-Variante sind es 3,8 Sekunden
	Preis: ab 17 799 €
Rolls-Royce der Sea-Doo-Produktpalette. Hier sind viele Extras bereits als Standard verbaut: das Bluetooth-Audiosystem mit USB-Anschluss, Sicherheitsausrüstungssatz, Echolot und Wassertemperaturanzeige, um nur einige zu nennen. Die Sitzbank lässt sich teilen und ermöglicht so, sich gegenüber zu sitzen oder die Badeplattform zu vergrößern. Mit 230 PS beschleunigt er von 0 auf 100 in 5,3 Sekunden, in der 300-PS-Variante sind es 3,8 Sekunden Preis: ab 17 799 €
Foto: Bombardier Recreational Products Inc., Sea-Doo
Allrounder mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis: Der GTS ist gut zu trailern und angenehm zu fahren. Allerdings kommt er mit kleinem Motor und Direktantrieb, also nur Vorwärtsfahren ist möglich. Zuzüglich zum Touring- und Sportmodus gibt es noch einen Eco-Modus. Hier wird automatisch die wirtschaftlichste Leistung und die Drehzahl für die höchste Kraftstoffersparnis bestimmt
	Preis: ab 9399 €
Allrounder mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis: Der GTS ist gut zu trailern und angenehm zu fahren. Allerdings kommt er mit kleinem Motor und Direktantrieb, also nur Vorwärtsfahren ist möglich. Zuzüglich zum Touring- und Sportmodus gibt es noch einen Eco-Modus. Hier wird automatisch die wirtschaftlichste Leistung und die Drehzahl für die höchste Kraftstoffersparnis bestimmt Preis: ab 9399 €
Foto: Bombardier Recreational Products Inc., Sea-Doo
Im Sport-Modus braucht es nicht viel, um mit dem 192-kg-leichten Trixx abzuheben
Im Sport-Modus braucht es nicht viel, um mit dem 192-kg-leichten Trixx abzuheben
Foto: Bombardier Recreational Products Inc., Sea-Doo
Im Sport-Modus braucht es nicht viel, um mit dem 192-kg-leichten Trixx abzuheben
Der RXT-X 300 kann mit seinen 300 PS beides: entspannt und sportlich
Auch ohne Wakeboarder hinten dran ein großes Vergnügen: der Wake 155
Wakeborder aufgepasst. Die iControl-Funktion ermöglicht dem Fahrer die Anpassung der Startbeschleunigung je nach Erfahrungsstufe und hält dabei die Geschwindigkeit konstant. Es gibt fünf Beschleunigungsprofile für das bestmögliche Zugsporterlebnis. Der in drei Stufen verstellbare Zugmast ist als Standard verbaut, ebenso wie die abnehmbare Wakeboard-Halterung
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Spark Trixx wird seinem Namen gerecht. Er lässt sich per Knopfdruck am Lenker in fünf verschiedene Modi trimmen und besitzt hinten Stufenkeile für die Füße. Diese hat der "Basis- Spark" nicht, ebenso wie den höhenverstellbaren Lenker. Dieser Aquascooter ist agil und leicht zu lenken. Auf dem Bildschirm zu finden: Fahrmodus, Kraftstoffanzeige, Drehzahlmesser, Tachometer, Stundenzähler
	Preis: ab 9599 €
Highlight meiner Reise. Mit 300 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,8 Sekunden ist dieses Biest im Sport-Modus nicht zu unterschätzen. Dank dem neuen, stabilen Rumpf, vorinstalliertem Bluetooth-Audiosystem, Badeplattform und etlichen Optionen auf der Zubehörliste wird dieses Modell allen Ansprüchen gerecht. Ein bequemer Sitz und die gepolsterte Kniestütze runden das Fahrerlebnis ab
	Preis: ab 18 899 €
Rolls-Royce der Sea-Doo-Produktpalette. Hier sind viele Extras bereits als Standard verbaut: das Bluetooth-Audiosystem mit USB-Anschluss, Sicherheitsausrüstungssatz, Echolot und Wassertemperaturanzeige, um nur einige zu nennen. Die Sitzbank lässt sich teilen und ermöglicht so, sich gegenüber zu sitzen oder die Badeplattform zu vergrößern.  Mit 230 PS beschleunigt er von 0 auf 100 in 5,3 Sekunden, in der 300-PS-Variante sind es 3,8 Sekunden
	Preis: ab 17 799 €
Allrounder mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis: Der GTS ist gut zu trailern und angenehm zu fahren. Allerdings kommt er mit kleinem Motor und Direktantrieb, also nur Vorwärtsfahren ist möglich. Zuzüglich zum Touring- und Sportmodus gibt es noch einen Eco-Modus. Hier wird automatisch die wirtschaftlichste Leistung und die Drehzahl für die höchste Kraftstoffersparnis bestimmt
	Preis: ab 9399 €
Mit bis zu 117 Liter Stauraum, Bluetooth-Anlage und stabiler Badeplattform sieht sich Sea-Doo mit einigen Modellen, wie beispielsweise der GTX Limited, zunehmend als kostengünstigere Alternative zu kleinen Sportbooten.

Wakebord-Enthusiasten bietet Sea-Doo mit zwei Modellen ihrer Sportreihe speziell fürs Wellenreiten zugeschnittene Zugmaschinen mit Bord- Halterung, Badeleiter, verstellbarem Zugmast, Platz für drei Personen und etwa 95 km/h Höchstgeschwindigkeit. Ein wasserdichtes Bluetooth-Audiosystem für das Smartphone ist bei dem GTX Limited als Standard verbaut. Bei den Modellen Wake Pro 230, RXT-X 300 und RXT 230 ist es auf der Zubehörliste zu finden.

Insgesamt bietet Sea-Doo Modelle aus fünf Kategorien an. Die kleinste Kategorie startet bei 6399 € mit dem Aquascooter Spark. Diese spaßorientierte Kompaktklasse bietet laut Hersteller mit 7,34 Liter pro Stunde den geringsten Kraftstoffverbrauch auf dem Markt. Wie die meisten Modelle von Sea-Doo verfügt er über das iBR, das intelligente Brems- und Rückfahrsystem. Das Rückwärtsfahren hat sich gerade für Anfänger als sehr angenehm erwiesen. Diese Klasse lässt sich sehr einfach per Click-&-Go-System auch mit kleineren Autos unproblematisch trailern.

Der Spark Trixx ist das verspielteste Jetboot, durch seine Extras fallen Tricks und Stunts sehr einfach. Doch die Agilität hat ihren Preis und ein ruhiges Fahren ist bei Wellengang kaum möglich.

Wer beim Kauf eines Jetbootes an Wakeboarden denkt, sollte sein Augenmerk mehr auf die Sport-Klasse richten. Hier ist der in drei Stufen verstellbare Zugmast bereits als Standard verbaut, bei der größeren Wake Pro 230 kommt auch der neue Rumpf ST3 zum Einsatz. Dieser ist auch bei den drei folgenden Modellen zu finden: RXT 230, GTX Limited und der RXT-X 300.

Ein Direktvergleich einer RXT-X mit dem alten und dem neuen Rumpf zeigt mir deutlich den Unterschied der beiden Rumpfformen: Mit der 2018er Version bin ich weit weniger anfällig für Wellengang bei hoher Geschwindigkeit. Das erklärt sich auch durch den niedrigeren Schwerpunkt, denn Fahrer und Beifahrer sitzen bei den neuen Modellen niedriger, das Jetboot ist zudem etwas breiter und leichter. Ich konnte mich mit meinen 90 kg ganz an die Seitenkante des RXT-X stellen, ohne das Gefühl, Stabilitätseinbußen zu haben.

Neben dem Rumpf hat Sea-Doo auch die Lenker-Konsole umgebaut. Man kann nun die komplette Einheit von sich weg nach vorn aufklappen. So enthüllt man einen 102,5-Liter-Stauraum – Platz genug für Ausrüstung oder den Einkauf vom Festland. Klappt man die Konsole wieder herunter, lässt sich darüber ein stoß- und wassergeschützes Fach für das Smartphone öffnen, ein USB-Anschluss zum Laden gehört nur beim GTX-Limited zur Serienausstattung.

Der Artikel erschien in BOOTE-Ausgabe 01/2018