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Bootsausrüstung

Auf den Punkt genau

Thomas Bock am 31.01.2010

GPS-Navigatoren gehören zu unserem Alltag wie Mobiltelefon und Digitalkamera. Unser Praxistest zeigt, was die Handgeräte der jüngsten Generation leisten.

Seit vor zwanzig Jahren die ersten gut backsteingroßen GPS-Empfänger auf den Markt kamen, hat sich einiges getan. Inzwischen sind die Geräte auf Handtellergröße geschrumpft und können weit mehr als ihre Vorfahren, die „nur“ die Position in Länge und Breite angeben konnten.

Heute gehören Funktionen wie Kartendarstellung, Digitalkamera, MP3-Player und Spiele schon zum Standard, bis auf wenige Ausnahmen, wie beispielsweise die Kartenansicht mit Plottfunktion (Kartenplotter) und der integrierte Tidenrechner, alles mehr oder weniger Beiwerk, das Bootsleute zum Navigieren nicht benötigen.

Warum der ganze Klimbim dann eingebaut wird? Weil immer mehr Menschen in ihrer Freizeit sich im Freien bewegen und dabei, ähnlich wie im Auto, wissen wollen, wo sie sich befinden oder wo’s langgeht. Da gibt es beispielsweise die sogenannten Geotagger – Hobbyfotografen, die ihre digitalen Bilder um GPS-Daten ergänzen.

Im Englischen nennt man das „taggen“. Mittels dieser Datenzusätze lassen sich die Fotos einer genauen Position zuordnen und punktgenau in ein Kartensystem wie Google Map oder Google Earth eintragen.

Ein Geocacher dagegen nimmt an einer GPS-gestützten Schnitzeljagd teil. Unzählige dieser Geocacher haben weltweit Tausende von kleinen Schätzen (Caches) versteckt, die sich mittels GPS und etwas Detektivarbeit auffinden lassen. Allein in Deutschland sind so über 38 000 kleine Schätze versteckt, die bisher über 500 000-mal gesucht und gefunden wurden.

Klar, dass bei derart zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten und den dazugehörigen potenziellen Kunden die Hersteller versuchen, so viele Funktionen wie möglich in einem Gerät zu vereinen.

Bootsleute und Wassersportler interessieren sich im Allgemeinen nur für navigatorisch relevante Funktionen wieKartendarstellung, Routenerstellung, Wegepunktnavigation, Steuerhilfe (Autobahn) und Ablesbarkeit. Ein Grund, warum diese Anwendungen in unserem GPS- Test im Vordergrund standen

Thomas Bock am 31.01.2010
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